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VM-Test: BMW i5 eDrive 40 Limousine

Redaktion (allg.)

„Harry, den Wagen, schnell!“ Mittlerweile müsste Oberinspektor Derrick nur noch auf dem Smartphone wischen und sein Dienstwagen wäre zur Stelle. Für den scheut BMW (fast) keinen Aufwand. Der neue i5 setzt tatsächlich Maßstäbe im (teilautonomen) Fahren: Auf der Autobahn kann man im „Assist plus“ tatsächlich den i5 machen lassen: Er nimmt 130 km/h als Richtgeschwindigkeit und justiert je nach Tempolimit nach. Spurwechsel? Blinker setzen und in den entsprechenden Außenspiegel blicken – läuft! Auch Ein- und Ausparken klappt weitgehend autonom und in der Stadt oder über Land weiß er dank digitaler Karte sowie Kamera- und Radarsystem, wann er wo verzögern muss. Und das erleichtert das Fahren massiv – auch wenn man auf der Autobahn vom ständigen nichts tuenden Dahinstarren auch Kopfweh bekommen kann. 

Fahrwerk, Lenkung und Sitze sind markentypisch fein, das Sportfahrwerk kann man sich sparen – es verhärtet den i5 nur unnötig. Auch die Fahrleistungen sind fein, in Max. Range dreht er die Klimatisierung stark zurück und reduziert das Topspeed auf 90 km/h und schon werden aus 350 im Handumdrehen 530 km Reichweite. 
Nicht ganz so toll sind Verbrauch, Abmessungen und Gewicht: 24,0 kWh/100 km brutto gehen in Ordnung, setzen aber keinen Maßstab – dann bleiben mit dem 81,2-kWh-Akku auch nur 337 km Reichweite. Immerhin wollen 5,06 Meter und 2.248 kg Auto beschleunigt werden. Und die spürt man leider in der Stadt, die mit jeder Fünfer-Generation schrumpft. Und da er innen ohnehin keinen Tanzsaal bietet, darf der Nachfolger gern 20 cm kürzer und 10 cm schmaler und niedriger werden…und 249 kg leichter! 

Wir wissen: Eine Riesenchallenge. Aber nur so können Derrick und Harry auch in engen Straßen am Flüchtenden dranbleiben! Wobei dann vielleicht der Spruch genügt: Hey BMW, folge diesem Wagen, schnell!

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