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Video Review: Mercedes-Benz eSprinter L3/H2 mit 113-kWh-Akku

Redaktion (allg.)

Der überarbeitete eSprinter soll mit dem größten, bis zu 113 kWh netto bietenden Akku nach WLTP bis zu 440 km Reichweite bieten. Wir haben das ausprobiert.

Der e-Sprinter wurde nochmal kräftig überarbeitet und fit gemacht für seinen letzten Sprint bis ein ganz neues Modell auf der VAN.EA-Basis neben ihm stehen wird. Dabei änderte man das Package: Die Leistungselektronik blieb unter der Haube, unterm Boden sitzen drei Akkus mit 56, 81 oder 113 kWh Nettokapazität und der Antrieb (wieder von ZF) wanderte ins Hinterachsmodul. Die Lithium-Eisenphosphatakkus kommen ohne Kobalt und Nickel aus, sind allerdings ganz schöne Brocken: Sie wiegen 457, 650 respektive 871 Kilogramm. Schlau ist die serienmäßige Wärmepumpe, die mit einem aktiven Thermomanagement die Effizienz merklich verbessert.

Tatsächlich lassen sich mit den rund 200 kg ballastierten Autos, die auf rund 3,5 t Gewicht kommen leicht Werte unter 30 kWh/100 km realisieren, allerdings bei angenehmen Temperaturen. Dazu kommen das verständige MBUX, eine komfortable Federung und eine durchdachte Ausstattung.

Sodass der eSprinter jetzt auch längere Sprints gut absolvieren kann. Sein größter Nachteil ist das Alter des Rohbaus, der in den Grundzügen seit 2006 existiert. Hier wittert man beim künftigen VAN.EA riesiges Potenzial und wie hoch das ist, führt gerade der - optisch eigentlich auch klobig wirkende - neue Renault Master vor: Der schafft nach WLTP mit 87-kWh-Batterie bis zu 460 Kilometer. Womit klar ist: Der eSprinter punktet vor allem mit MBUX (super verständig), Qualität (solide wie eine Burg), Komfort (federt angenehm) und einem dichten Servicenetzwerk. Für viel Reichweite fordert der Rohbau hier leider viel Akku…

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