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Sitzprobe Opel Grandland: In den Namen hineingewachsen

Gregor Soller

Der Grandland ist Opels neues Topmodell und streckt sich zur zweiten Generation stimmig in seine Modellbezeichnung hinein: Er baut künftig 173 Millimeter länger, 19 Millimeter höher und 64 Millimeter breiter als sein Vorgänger und wächst auf 4.650 mm Länge, 1.905 mm Breite und 1.660 mm Höhe. Der Grandland wuchs auch optisch in jeder Hinsicht. Und übernimmt einige Details von Opels aufregender Studie „Experimental“.

Auch der Grandland steht auf der Stellantis STLA Medium-Plattform, die speziell auf batterie-elektrische Modelle ausgelegt wurde, aber auch (noch) Verbrenner kann. Die neue Architektur, das neue flache Akkupackaging mit einer Akkukapazität bis zu 98 kWh, die E-Maschine der neuen Generation und weitere energiesparende Einrichtungen wie die in Deutschland serienmäßige Wärmepumpe sollen für rund 700 Kilometer Reichweite nach WLTP sorgen, von denen im worst case immer bis zu 450 bleiben. Der Hub von 20 auf 80 Prozent Akkukapazität dauert im Idealfall rund 26 Minuten, man darf hier von einer maximalen Ladeleistung von 160 kW ausgehen.

Neben der rein elektrischen Version kommt der Grandland auch als Plug-in mit bis zu rund 85 Kilometer lokal emissionsfreier Reichweite nach WLTP, von der real eher 70 plusminus x bleiben dürften. Und: Ein 48-Volt-Mildhybrid.
Weiterentwickelt wurden auch die wieder von der Aktion Gesunder Rücken e.V. zertifizierten Ergonomie-Sitze, auf denen es sich tatsächlich sehr bequem und im Detail nochmal deutlich angenehmer sitzt als im Frontera. Auch hier steig man in die Mittel- respektive obere Mittelklasse auf und bietet erstmals aktive Seitenpolster.

Mit er zweiten Generation ist der Grandland endlich in seinen Namen hineingewachsen. Mit 4,65 Metern ist der Grandland zwar groß, erreicht aber noch nicht Admiral- oder Senator-Niveau. Und trotzdem baut er opulent, den künftigen großen Opel zu geben.

 

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