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Fahrbericht Land Rover Defender P400e

Gregor Soller

(Fast) Überall hin (fast) flüsterleise

Der Defender P400e ist aktuell (noch) die elektrischste Art Defender zu fahren. Und, ja, dieses Auto macht etwas mit den Fahrenden – man wird auf der Autobahn langsamer und sich bewusst, das abseits befestigter Straßen das wahre Potenzial dieses Fahrzeugs schlummert. Allerdings ist der Plug-In für die ganz große Reise mit Ausflügen ins Blattwerk eher Feigenblatt. Und bietet trotz seiner Optik jede Menge Raum und Komfort, den er sich mit mindestens 81.400 Euro (Stand Juni 2024), das sind 68.403,36 Euro netto auch gut bezahlen lässt.

Die Kehrseite der Medaille: Er ist sehr schwer und vor allem breit und auf langen Strecken wegen seinem Turbobenziner nicht wirklich sparsam. Wer also nicht nur von Grün- oder Grunewald aus in die City pendelt und wieder zurück, wäre mit dem Diesel besser bedient. Oder man wartet auf den Stromer – so lange der irgendwo laden kann, wird auch er (fast) überall, dann aber immer flüsterleise hinkommen!

Womit fest steht: man kann vom neuen Defender halten, was man will: Unserer Meinung nach wurde das Original sehr gekonnt in die Moderne übertragen – und ist sich treu geblieben. Man kann davon ausgehen, dass auch er eher länger als kürzer im Programm verbleibt!

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