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ZF vereint in der Studie „Vision Zero Vehicle“ mehrere Zukunftstechnologien

ZF geht nächsten Schritt auf dem Weg zu null Unfällen und null lokalen Emissionen.
Sogar Hundegang ist möglich: Die Hinterräder des "Vision Zero Vehicle" können bis zu 7 Grad einschlagen. | Foto: ZF
Sogar Hundegang ist möglich: Die Hinterräder des "Vision Zero Vehicle" können bis zu 7 Grad einschlagen. | Foto: ZF
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Gregor Soller

Das Konzeptfahrzeug verfügt über intelligente mechanische Systeme, die helfen könnten, eine Vielzahl von Unfällen zu vermeiden. „Driver Distraction Assist“ kann erkennen, wenn der Fahrer abgelenkt ist – die mittlerweile zweithäufigste Unfallursache nach überhöhter Geschwindigkeit – und bei Bedarf das Fahrzeug soweit sicher steuern, bis keine größere Gefahr mehr besteht. Mit „Wrong-way Inhibit“ schafft ZF außerdem das Potenzial, Geisterfahrten und deren oft fatale Folgen aktiv zu verhindern.

Die Krux in der Praxis: „Null Verkehrsunfälle und null Emissionen werden erst möglich, wenn alle Transportmittel elektrisch, autonom und vernetzt fahren. Daran arbeiten wir mit Hochdruck“, sagt Dr. Stefan Sommer, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG. Hintergrund der ZF-Entwicklung: Rund jeder zehnte Verkehrstote geht laut einer Verkehrssicherheitsstudie des Allianz Zentrums für Technik mittlerweile auf Ablenkung zurück, was auch immer wieder zu „Geisterfahrten“ auf Autobahnen führt.

Dem Thema „Null lokale Emissionen“ begegnet ZF mit einem elektrischen, 150 kW leistenden Achsantriebssystem. Die kompakte Antriebseinheit kombiniert die elektrische Maschine, ein zweistufiges Ein-Gang-Stirnradgetriebe, ein Differenzial sowie die Leistungselektronik. Dieses Modul sitzt platzsparend in einem innovativen ZF-Hinterachs-Baukastensystem namens mSTARS (modular Semi-Trailing Arm Rear Suspension). Das modulare Achssystem soll die Elektrifizierung von Serienfahrzeug-Plattformen besonders einfach und flexibel machen – selbst bei bestehenden Packages, wie die Umsetzung im „Vision Zero Vehicle“ zeigt, für das ein aktueller VW Touran als Umbaubasis diente. Mit mSTARS bietet ZF den Fahrzeugherstellern vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in unterschiedlichsten Fahrzeugsegmenten. Der Einsatz in Hybrid-, Brennstoffzellen- sowie batteriebetriebenen Fahrzeugen ist ebenso möglich wie die Kombination mit konventionellen Allradmodulen oder der aktiven Hinterachslenkung AKC.

Dazu kamen diverse Präsentationen neuer technischer Details im Fahrwerksbereich, die aber ebenfalls meist softwaregesteuert sind. Denn auch bei ZF geht der Trend vom schieren Zahnrad zu Softwarelösungen und Digitalisierung.

Was haben die Kunden davon?

Bessere Fahrwerkssysteme und die OEMs Möglichkeiten, Fahrzeuge leichter zu elektrifizieren.

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