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ZF übernimmt 60 Prozent an 2getthere

Mit dem Einstieg bei den Niederländern baut ZF seine Kompetenz in fahrerlosen Transportsystemen aus.

ZF baut seine Kompetenz bei den fahrerlosen Transportsystemen aus. | Foto: ZF
ZF baut seine Kompetenz bei den fahrerlosen Transportsystemen aus. | Foto: ZF
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Gregor Soller

Das Unternehmen mit Sitz in Utrecht und Büros in San Francisco, Dubai und Singapur bietet komplette automatisierte Transportsysteme. Das Einsatzspektrum reicht dabei von fahrerlosen elektrischen Transportsystemen auf Flughäfen, Gewerbe- und Themenparks bis zu dedizierten städtischen Verkehrsinfrastrukturen.

„2getthere verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Markt für den autonomen Personentransport und außerdem über eine einmalige Engineering- und Software-Kompetenz. Diese Übernahme unterstützt unsere Strategie, ein führender Anbieter autonomer Transportsysteme im boomenden neuen Mobilitätsmarkt zu werden.“

So erklärt Wolf-Henning Scheider, Vorsitzender des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG die strategische Investition. Damit möchte ZF seine Position in den Wachstumsmärkten für „Mobility-as-a-Service“-Lösungen, autonomen Transportsystemen und Shared Autonomous Vehicles (SAV). Stärken. Der Mehrheitsanteil an 2getthere ergänzt bereits bestehende Beteiligungen und Kooperationen von ZF, beispielsweise das Joint Venture e.GO Moove GmbH mit der e.GO Mobile AG mit Sitz in Aachen, das die Produktion des autonomen Kleinbusses e.GO Mover zum Ziel hat, sowie mit der Transdev GmbH, einem führenden Betreiber und globalem Anbieter von integrierten Mobilitätslösungen.

Das Unternehmen 2getthere wurde 1984 gegründet und hat seither fahrerlose Personen- und Lastentransportsysteme eingerichtet, auf dem bislang über 100 Millionen Kilometer zurückgelegt wurden. Die Systeme laufen in mehreren Großstädten weltweit beispielsweise in Rotterdam, Abu Dhabi, Singapur und in vielen Häfen und Flughäfen. Die Zuverlässigkeit der von 2getthere installierten Systeme, die neben den Fahrzeugen auch die Fahrzeugsteuerung nebst Software-Architektur umfassen, liegt bei über 99,7 Prozent. ZF-Chef Scheider führt weiter aus:

 „Wir sind inzwischen ein kompletter Systemanbieter für automatisierte Fahrfunktionen und daher in der perfekten Position, um 2getthere hier zu unterstützen. Wir können den elektrischen Antriebsstrang liefern, ebenso Sensorlösungen, High-Performance-Computing sowie Aktuatoren und das für sämtliche Stufen automatisierter und autonomer Anwendungen.“

Umgekehrt soll ZF auch von der Praxiserfahrung und der umfassenden Engineering- und Software-Kompetenz des niederländischen Unternehmens profitieren, wenn es um die Konfiguration und Implementierung kompletter autonomer Transportsysteme geht. Am Standort Utrecht ist hierfür vorgesehen, die Mitarbeiterzahl im Bereich Engineering und Software-Entwicklung von derzeit 60 zu verdoppeln.

Was bedeutet das?

ZF investiert scher in künstliche Intelligenz und autonomes Fahren und ergänzt sein Portfolio mit v einen weiteren Player in diesem Feld.

 

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