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ZF treibt Elektrifizierung von Bussen voran.

Der rein elektrische Antrieb "Cetrax" von ZF setzt Busse des ÖPNV kräftig unter Strom.

Binnen eines Jahres entwickelte ZF Cetrax vom Prototypen zum fahrfähigen Muster weiter. | Foto: ZF
Binnen eines Jahres entwickelte ZF Cetrax vom Prototypen zum fahrfähigen Muster weiter. | Foto: ZF
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Gregor Soller

Auf der Busworld in Kortrijk stellte ZF seinen Versuchsträger mit dem neuen elektrischen Zentralantrieb Cetrax vor, der sich sowohl für Nieder- als auch Hochflurbusse eignet. Binnen eines Jahres wurde Cetrax in einen fahrfähigen Prototypen eingebaut. „Cetrax kann als Zentralantrieb in bestehende Fahrzeugplattformen installiert werden, ohne größere Änderungen beim Fahrwerk, den Achsen, der Statik oder dem Differenzial vornehmen zu müssen“, erläutert Dr. Jochen Witzig, verantwortlich für die Entwicklung von Getriebesystemen in Bussen bei ZF.

Die Leistungswerte brauchen sich vor denen der Verbrenner nicht verstecken, im Gegenteil:
Cetrax leistet bis zu 300 kW / 408 PS und ein geradezu gigantisches maximale Drehmoment von 4400 Newtonmetern! Zum Vergleich: Die stärksten Fernverkehrs-Lkw mit stemmen mit großen 16-Liter-Aggregaten 3500 Newtonmeter auf die Kurbelelle. Außerdem sorgt Cetrax für deutlich mehr Komfort im Fahrbetrieb und soll laut ZF im Vergleich zu anderen Lösungen deutlich leichter bauen. Und auch anspruchsvolle Topografien soll Cetrax meistern: Die Steigfähigkeit gibt ZF mit bis zu 25 Prozent an.

Außerdem stellte ZF für die Elektrifizierung von Bussen einmal mehr die elektrische Portalachse AVE 130 und das Hybridsystem Traxon vor.

Was bedeutet das?

Die Elektrifizierung von Bussen im ÖPNV ist kein Problem mehr: Hinsichtlich der Leistungswerte bringt sie nur Vorteile. Wenn man jetzt noch die Reichweiten und Preise organisiert bekommt, dürften es die Verbrenner im ÖPNV bald sehr schwer haben.

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