ZF entwickelt keine reinen Verbrenner-Komponenten mehr

Aus den bisherigen zwei Divisionen Pkw-Antriebstechnik und E-Mobility soll ein einziger Bereich werden, in dem für die Elektrifizierung von Auto-Antrieben alle Kompetenzen gebündelt werden.

ZF rückt elektrifizierte Antriebskomponenten in den Fokus. | Foto: ZF
ZF rückt elektrifizierte Antriebskomponenten in den Fokus. | Foto: ZF
Gregor Soller

Auch ZF beschleunigt das Thema Elektrifizierung und will durch die Zusammenlegung der Bereiche ZF auch Synergien heben respektive Kosten sparen. Interessant ist dabei die Tatsache, dass man künftig keine Antriebskomponenten mehr entwickeln, die nur für Fahrzeuge mit reinen Verbrennungsmotoren geeignet sind. Man wolle laut ZF mit dieser Änderung der Konzernstruktur den Wandel hin zum Plug-in-Hybrid und zu elektrischen Antrieben vorantreiben. Geleitet werden soll die neue Division vom 1. Januar 2021 an von dem bisherigen Chef der Pkw-Antriebstechnik, Stephan von Schuckmann. Er wird außerdem auf ZF-Vorstand Michael Hankel folgen, der zum Jahresende in den Ruhestand geht, und in den Vorstand aufrücken.

Was bedeutet das?

Mit der Umstrukturierung setzt ZF ein klares Signal, das die Entwicklung elektrifizierter Antriebe künftig klar bevorzugt

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