Zeekr M-Vision Concept – Autonomer Luxus-Van

Geelys Luxusmarke präsentiert mit dem M-Vision Concept einen Van, der für das autonome Fahren entwickelt wurde. Ohne die Notwendigkeit eines Fahrers hatten Designer und Ingenieure die Freiheit, eine Art Wohlfühlinsel auf Rädern zu entwickeln.

Autonomer Luxus Van von Geely Premium-Tochter Zeekr.| Foto: Geely
Autonomer Luxus Van von Geely Premium-Tochter Zeekr.| Foto: Geely
Thomas Kanzler

Zeekr, die Luxusmarke für Elektromobilität von Geely, stellt seine SEA-M-Architektur vor. Sie wurde aus der ursprünglichen Sustainable Experience Architecture (SEA) weiterentwickelt. Die SEA-M wurde konzipiert, um eine Reihe von zukünftigen autonomen Mobilitätsprodukten wie Robotaxis, MPVs und Logistikfahrzeuge zu unterstützen. Mit dem M-Vision Konzeptfahrzeug zeigen die Designer, wie so ein „nicht Fahrer orientiertes“ Fahrzeug aussehen könnte.

Das M-Vision Concept wurde vom Zeekr-Designteam in Schweden speziell für den Zweck der Mitfahrgelegenheit entwickelt und soll einen Einblick in die Zukunft der Mobilität zeigen intelligent. Die Designer wollten mit dem Fahrzeug nach eigenen Worten ein freundliches, selbstbewusstes und anpassungsfähiges Mobilitätserlebnis schaffen. Dazu soll auch der persönliche Assistent dienen, der den M-Vision sicher dorthin bringt, wo der Fahrer hinwill, ohne sich der lästigen Pflicht des selbst Fahrens widmen zu müssen.

Elegantes Äußeres mit großen Fensterflächen

Bei der Gestaltung des Exterieurs wollten die Designer ein visuelles Erlebnis schaffen, bei dem sich die Menschen wohl, sicher und entspannt fühlen - wie ein freundlicher und vertrauensvoller Freund, der einen begrüßt. Sensoren leuchten auf, wenn das Fahrzeug geparkt ist, als ob sie die Fahrer ins Innere einladen und gleichzeitig auf die Intelligenz des Fahrzeugs hinweisen würden. Neuartige "Swipe Doors", wurden für einen einfachen und bequemen Ein- und Ausstieg entwickelt. Wenn sich ein Fahrer dem Fahrzeug nähert, leuchtet ein Knopf an der Tür auf und mit einer einfachen Berührung öffnen sich die Türen und lassen den Fahrer einsteigen. Die Fenster des Fahrzeugs wurden verlängert und geben den Fahrgästen einen viel breiteren Blick, was den Eindruck verstärkt, dass es sich um ein Fahrzeug handelt, das für Fahrgäste konzipiert wurde.

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Luxus-Ambiente für die Passagiere

Im Inneren wird das Fahrzeug zu einem mobilen Wohnzimmer, um Freunde zu unterhalten, zu einem mobilen Büro für Besprechungen, zu einem Arbeitszimmer für Kinder, um ihre Hausaufgaben zu machen, oder einfach zu einem entspannenden Ort, um etwas Schlaf nachzuholen. Die Fahrer können sich auf einem der Bildschirme eine Sendung ansehen oder ein persönliches Gerät anschließen, um ihre Arbeit nachzuholen. Der Innenraum kann nach Belieben umgestellt werden, so dass er sich an die Bedürfnisse jedes Einzelnen anpasst. Ein klappbarer Tisch ist nur bei Bedarf verfügbar.  M-Vision will nicht nur ein Auto sein, sondern eine Erweiterung des persönlichen Raums eines jeden Nutzers.

Innenarchitektur schwedisch aufgeräumt

Ganz dem Konzept treu, einen Wohnraum auf Rädern zu schaffen, nennt Zeekr die Interieur-Designer des Konzeptcars Innenarchitekten. Um einen solch einzigartigen Raum zu schaffen, wandten sich diese Innenarchitekten vom traditionellen Autodesign ab und ließen sich vom Möbeldesign inspirieren. Sie entschieden sich für eine Ästhetik, die möglichst wenig Ablenkung bietet, um Offenheit und Sauberkeit zu fördern. Lautsprecher und Lüftungsöffnungen wurden versteckt, Knöpfe und Spielereien auf ein Minimum reduziert. Um noch mehr Komfort zu schaffen, wählten die Designer für die Sitze strapazierfähige und hochwertige Wolle und Stoffe mit Farben und Mustern, die an zu Hause oder das Büro erinnern.

Was bedeutet das?

M-Vision zeigt uns, worum es beim autonomen Fahren geht, nämlich darum, sich nicht auf das Fahren konzentrieren zu müssen. In letzter Konsequenz heißt das, in einem Art Wohlfühle-Ambiente sich anderen Dingen widmen zu können. Zeekr gibt uns einen Einblick in die mögliche Zukunft der Mobilität.

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