Xpeng kündigt drittes E-Auto an

Im Dezember ist Xpeng in Norwegen gestartet und kündigt jetzt ein drittes Modell an

Xpeng hat Fotos einer weiteren E-Limousine veröffentlicht, die direkt gegen Teslas Model 3 antreten soll. | Foto: Xpeng
Xpeng hat Fotos einer weiteren E-Limousine veröffentlicht, die direkt gegen Teslas Model 3 antreten soll. | Foto: Xpeng
Gregor Soller

Mit Xpeng kommt ein weiteres chinesisches Start-up nach Europa. Die Preise des Kompakt-SUV G3 starten in Norwegen bei 358.000 Kronen, das sind umgerechnet rund 33.700 Euro, womit Xpeng zu den günstigeren Angeboten zählt. Für 2021 sollen weitere EU-Staaten dazukommen.

Neben dem Kompakt-SUV G3 und der sportlichen Limousine P7, die ziemlich exakt zwischen Treslas Model 3 und Model S positioniert wurde, kündigt XPeng jetzt noch eine kompaktere Limousine an, die noch 2021 in Großserie gehen soll. Auch Xpeng hat sich nach einem Absatzeinbruch zu Beginn des Jahres 2020 in China wieder erholt, wenngleich auch hier noch auf niedrigem Niveau produziert wird, aber mit steigender Tendenz: Für den Dezember 2020 meldete Xpeng mit 5.700 Fahrzeugen einen Auslieferungsrekord. Interessant: Beim Absatz dominiert nicht das Kompakt-SUV G3 mit 2009 Einheiten, sondern die elegante Limousine P7, die 3.691 Kunden gefunden haben soll.

Wichtig ist auch hier die Steigerungsrate gegenüber Dezember 2019, die bei Xpeng 326 Prozent beträgt und zudem einen Anstieg um 35 Prozent gegenüber dem November 2020 bietet. Für das Gesamtjahr meldet Xpeng 27.041 ausgelieferte Einheiten, davon entfallen alleine 12.964 Fahrzeuge auf das vierte Quartal. Interessanter Nebenaspekt am Rande: Das Security-System für die Türverriegelung stammt von Giesecke + Devrient in München.

Was bedeutet das?

Xpeng kommt vergleichsweise schnell nach Europa, denn die Großserie ist erst 2019 richtig angelaufen. In absoluten Zahlen ist Xpeng noch sehr klein, doch für ein Start-up stimmen die Wachstumsraten. Auch Optik und Qualität können zumindest auf den ersten Eindruck überzeugen, denn Xpeng sieht sich selbst durchaus auch als Anbieter, den es eher Richtung Audi, BMW oder Mercedes-Benz zieht, denn als Billigheimer.

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