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Wunder Mobility analysiert E-Scooter-Nutzung

Die Stadt Hamburg und das Mobility-Tech-Unternehmen Wunder Mobility starten das bundesweit erste Projekt zur digitalen Dokumentation, Analyse und Planung neuer Mobilitätsdienstleistungen im städtischen Raum.

Gunnar Froh, Gründer und CEO von Wunder Mobility, präsentiert das neue Angebot im Programm. | Foto: Wunder Mobility
Gunnar Froh, Gründer und CEO von Wunder Mobility, präsentiert das neue Angebot im Programm. | Foto: Wunder Mobility
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Funda Kaplan

In Kooperation mit Wunder Mobility startet Hamburg die erste Plattform zur Visualisierung neuer Mobilitätsangebote. Das Mobility-Tech-Unternehmen, das den Sitz in Hamburg hat, entwickelt und betreibt die Plattform. Ziel sei es, ein tiefergehendes Verständnis für das Zusammenspiel neuer Mobilitätsangebote und der bestehenden Verkehrsinfrastruktur zu gewinnen und basierend auf den Erkenntnissen Lösungen für eine grünere und effizientere Mobilität in der Stadt zu entwickeln.

Den Auftakt für das Projekt macht die Dokumentation und Analyse der Nutzung von elektrischen Tretrollern. Seit Juli 2019 bieten vier Anbieter jeweils bis zu 800 Leihroller in Hamburg an.

Wie bereits beim Start dieser Angebote im Juni angekündigt war, haben sich Stadt und Anbieter auf gemeinsame Spielregeln für deren Bereitstellung verständigt. Im Rahmen dieser Übereinkunft übermitteln die Betreiber der Stadt detaillierte Informationen zur Nutzung ihrer Fahrzeuge. Wunder Mobility liefert die Technologie für die bereits im Juni angekündigte Softwarelösung zur Aufbereitung, Auswertung und Visualisierung der Informationen und unterstützt die Stadt mit ihrer Expertise in der Datenanalyse. Die neu geschaffene Plattform soll den verantwortlichen Stellen in Stadt- und Verkehrsplanung relevante Informationen zur Nutzung der neuen Dienste jederzeit aktuell zugänglich machen.

Hamburg optimiere und beschleunige dadurch die Kommunikation mit den Betreibern. Zudem könne die Stadt mithilfe der Plattform neue Angebote sinnvoll in ihre Mobilitätskonzepte integrieren sowie Entscheidungen zum Um- und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur auf Grundlage valider Daten treffen. Das helfe, mögliche Probleme zu identifizieren, praktikable Alternativen zum Individualverkehr zu schaffen und durch umweltfreundliche Mobilitätslösungen die Lebensqualität in Hamburg weiter zu erhöhen.

„Die Stadt Hamburg ist entschlossen, europaweit Maßstäbe für nachhaltige Mobilitätskonzepte zu setzen. Die Kooperation mit Wunder Mobility gibt uns hierbei die Möglichkeit, genauer zu verstehen, welche Anforderungen die neue Mobilität an uns als Stadt stellt und welche Maßnahmen zu treffen sind, um ein effizientes Zusammenspiel der unterschiedlichen Mobilitätsdienste zu gewährleisten”, so Senator Michael Westhagemann.

Gunnar Froh, Gründer und CEO von Wunder Mobility, ergänzt: “Wir sind überzeugt, dass nachhaltige Mobilität ein Gemeinschaftsprojekt ist. Die Vernetzung und das Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten und Partner spielt dabei eine Schlüsselrolle. Die neue Plattform wird daher in Zukunft die Möglichkeit bieten, neben E-Tretrollern auch andere Mobilitätsdienstleistungen wie Car-, Roller-, Fahrrad- und Ridesharing-Dienste zu erfassen. Die Kooperation mit der Stadt gibt uns allen die Möglichkeit, Mobilität ganzheitlich zu begreifen und die Weichen für die Zukunft zu stellen.”

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