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Weitere Teststrecken für autonomes Fahren

Neue Teststrecken sollen größere Gebiete abdecken und beziehen auch Innenstadt- und Landstraßen mit ein.

Europa zieht nach: In den USA sind bereits viele Routen für autonomes Fahren freigegeben, in Deutschland sollen 2018 zahlreiche Strecken - auch in Städten - hinzukommen. | Foto: Volvo Cars
Europa zieht nach: In den USA sind bereits viele Routen für autonomes Fahren freigegeben, in Deutschland sollen 2018 zahlreiche Strecken - auch in Städten - hinzukommen. | Foto: Volvo Cars
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Gregor Soller

2018 kommt Bewegung in das Thema „autonomes Fahren. Dabei sollen in Deutschland mehrere Routen als Teststrecken für automatisiertes Fahren ausgewiesen werden. Die neuen Strecken werden 2018 unter anderem in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Betrieb genommen. Das mit 280 Kilometern längste zusammenhängende Testfeld für automatisiertes Fahren entsteht derzeit in Niedersachsen in der Region zwischen Hannover, Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter – den Werksstandorten des Volkswagen-Konzerns.

Grenzüberschreitend angelegt ist dagegen das Testfeld zwischen Saarbrücken und Merzig im Saarland, der französischen Stadt Metz und Bettemburg in Luxemburg, bei der es unter anderem das reibungslose Funktionieren der Kommunikation zwischen Fahrzeugen untereinander und mit der Infrastruktur auch jenseits der jeweiligen Landesgrenzen erprobt werden soll.

Eines von mehreren Projekten zum autonomen Fahren in Innenstädten startet 2018 in Düsseldorf. Außerdem sollen in Hamburg 2018 Teilabschnitte mehrerer Strecken zum automatisierten und vernetzten Fahren freigegeben werden, auf denen der Betrieb von bis zu zehn elektrisch angetriebenen Pkw und Mini-Bussen geplant ist. Auf Sylt will die örtliche Verkehrsgesellschaft ab Sommer 2018 einen fahrerlosen Elektro-Kleinbus testen.

Was bedeutet das?

Nach den bekannten „Präzendenzfällen A9“ und Bad Birnbach werden jetzt im größeren Stil Testfelder für autonomes Fahren freigegeben. Was sicher zahlreiche neue Erkenntnisse bringen wird, aber durchaus auch zu Unfällen führen könnte – die sich Stand heute definitiv nicht zur Gänze ausschließen lassen.

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