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Weitere Motoren Opel Grandland X: Leisetreter

Für den kompakten SUV Grandland X kommen zwei kultivierte Dieselmotoren, die man mit einer intelligenten Achtgangautomatik bestellen kann.

Unter der Haube hat Opel den Grandland X weiter aufgerüstet. | Foto: Dietmar Fund
Unter der Haube hat Opel den Grandland X weiter aufgerüstet. | Foto: Dietmar Fund
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Redaktion (allg.)

Der Opel Grandland X ist jetzt mit neuen Optionen bestellbar. Sie sind auch für Flotten interessant, denen an hohem Fahrkomfort gelegen ist. Zum ersten kommt ein neuer 1,5-l-Dieselmotor, zum zweiten ein Top-Diesel mit zwei Litern Hubraum und zum dritten eine Achtgang-Wandlerautomatik, die man mit beiden kombinieren kann. Wie die Fahrvorstellung rund um die Mainzer Opel-Arena zeigte, ist schon der 1.5 Diesel laufruhig und gut gedämmt. Er tritt mit 96 kW/130 PS an und bietet ein maximales Drehmoment von 300 Newtonmetern schon bei 1.750/min. In der Variante mit neuem Sechsgang-Schaltgetriebe fällt die lange Übersetzung der Gänge drei bis sechs auf. Sie dämpft das Temperament und zwingt auch laut der Schaltanzeige zu häufigem Zurückschalten. Das ist zwar dank des gut geführten Schalthebels kein Problem, aber doch viel unkomfortabler als bei der Achtgang-Wandlerautomatik. Sie schaltet sanft rauf und runter und sorgt für gefühlvolles Rangieren. Bei Zwischenspurts schaltet sie ohne Radau auch einmal zwei Gangstufen herunter, den achten Gang legt sie erst ab 80 km/h ein. Ihre manuelle Gasse braucht man nur, um bergab durch das Zurückziehen des Hebels die Motorbremswirkung zu nutzen. Mit der weiterentwickelten Start-Stopp-Automatik arbeitet das Wandler-Räderwerk sehr gut zusammen. Anfahrvorgänge nach dem Motorstart verlangen nicht nach einem solch sensiblen Gasfuß wie bei anderen Marken und speziell bei Doppelkupplungsgetrieben.

Der 2.0 Diesel mit 130 kW/177 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmetern bei 2.000/min ist nur mit der Achtgang-Automatik zu haben. Auch bei ihm kann der Fahrer im Display verfolgen, welche Gangstufe gerade eingelegt ist. Dieser Vierzylinder tritt natürlich noch kraftvoller an, doch dürfte für den Taxi- und Mietwageneinsatz der 1,5-l-Diesel mit Automatik vollauf genügen. Laut Andreas Marx, Direktor Produktmarketing Europa, werden übrigens die allermeisten Grandland X in Deutschland mit hochwertiger Ausstattung bestellt. So hätten 61 Prozent Vordersitze mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) und mehr als 40 Prozent ein Automatikgetriebe.

Motorenentwickler Andreas Hahne gab noch einen Ausblick auf die „Elektrifizierung“ des kompakten SUV. Der Grandland X werde zu den für 2020 angekündigten vier elektrifizierten Fahrzeugen gehören. In der Entwicklung sei darüber hinaus eine neue Generation eines Vierzylinder-Benziners, der als Direkteinspritzer mit Turboaufladung angelegt sei und speziell für Hybridantriebe optimiert werde. Er werde in naher Zukunft die Basis eines Plug-in-Hybriden mit elektronischem Allradantrieb werden. Mehr durfte Hahne nicht verraten. Über die Getriebe beider Hybrid-Varianten durfte er nur sagen, dass Opel hier alle üblichen Getriebe-Spielarten prüfe. Der Grandland X mit Achtgang-Automatik bietet eine interessante Flottenalternative. Diese Kombination gibt es beim 1,5-Liter-Diesel als Business Edition für netto 26.697 Euro. Den 2,0-Liter-Diesel mit serienmäßiger Automatik kann man erst ab der Innovation-Ausstattung bestellen, der zweithöchsten von fünf Stufen. Er kostet dann 31.697 Euro und als Business Innovation unter anderem mit adaptiven LED-Scheinwerfern und AGR-Vordersitzen 32.718 Euro.

Was bedeutet das?

Mit den neuen Motoren und der Aussicht auf Hybridantriebe eignet sich der Grandland X noch besser als Flottenfahrzeug

Text: Dietmar Fund

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