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VW will I.D.-Reihe auch in Dresden fertigen

Der Volkswagen Konzern möchte auch Gläsernen Manufaktur in Dresden weiter als Produktionsstandort nutzen – auch für Modelle der I.D.-Reihe.

Die Rückkehr der großen Limousinen nach Dresden? VW möchte I.D.-Modelle auch in der Gläsernen Manufaktur fertigen. | Foto: Volkswagen
Die Rückkehr der großen Limousinen nach Dresden? VW möchte I.D.-Modelle auch in der Gläsernen Manufaktur fertigen. | Foto: Volkswagen
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Gregor Soller

Der Pressesprecher der Gläsernen Manufaktur, Carsten Krebs hat es bereits vor knapp einem Jahr schon durch die Blume angedeutet: Auch Dresden soll in die I.D.-Fertigung mit einbezogen werden. Das konkretisierte sich jetzt auf der Bilanzpressekonferenz in Wolfsburg: Dort erklärte Thomas Ulbrich, der Chef des neuen Vorstandsressorts Elektromobilität, dass geplant sei, das „Schaufenster“ Dresden auch künftig als Produktionsstandort zu nutzen – für I.D.-Modelle, die auch in Zwickau montiert werden.

Die einstige Trabant-Hochburg Zwickau wird derzeit für eine Milliarde Euro zum europäischen Kompetenzzentrum für Elektromobilität umgebaut. Bereits ab Ende 2019 sollen dort laut Ulbrich „alle Fahrzeuge der ersten Welle für den europäischen Markt gebaut“ – in Summe sollen das bis zu 1 500 Autos täglich sein, darunter auch Modelle der Marken Seat und Audi. Aktuell hat Dresden aufgrund der großen Nachfrage nach dem E-Golf eine zweite Schicht eingeführt, um die Lieferzeiten wieder in den Griff zu bekommen.

Was bedeutet das?

Selbst wenn Zwickau nur für die „erste Welle“ zuständig ist, soll der Standort damit schon extrem gut ausgefüllt sein – was für die Region nur von Vorteil sein kann. Bleibt nur zu hoffen, dass diese „erste Welle“ dann nicht gleich wieder abebbt oder zügig in Billiglohnländer davonschwappt.

 

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