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VW verschlankt Vorstand: New Mobility in Technische Entwicklung integriert

Vorstand auf Sparkurs: Die Bereiche „New Mobility“ und „Technische Entwicklung“ fusionieren ab 1. April 2024 unter der Führung von VW-Entwicklungschef Kai Grünitz, Thomas Ulbrich wird Konzern-Entwicklungschef in China. Die TE bündelt Projektsteuerung für Zukunftstechnologien und Entwicklung unter einem Dach.

Kai Grünitz übernimmt neben der TE auch die Zuständigkeit für die "New Mobility" der Marke VW. | Foto: VW
Kai Grünitz übernimmt neben der TE auch die Zuständigkeit für die "New Mobility" der Marke VW. | Foto: VW
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Johannes Reichel

Die Marke Volkswagen Pkw konkretisiert den Sparkurs auch im Vorstand und hat angekündigt, nach einer Pionierphase des Vorstandsressorts „New Mobility“ zentrale Inhalte in der Technischen Entwicklung (TE) zusammenzuführen. Unter der Führung von Kai Grünitz, Vorstand der Marke Volkswagen für Technische Entwicklung, seien bereits heute alle Entwicklungsaktivitäten für Zukunftstechnologien und Fahrzeugarchitekturen (MEB und SSP) gebündelt. Auch die Entwicklungsumfänge der Baureihen für Verbrennermodelle (MQB) werden aus dem Entwicklungsressort gesteuert, so die Stammmarke des Konzerns. Künftig werden die technischen Projektleitungen der Baureihen ausschließlich in der TE geführt. Im Sinne des Performance Programms der Marke trage die Weichenstellung dazu bei, die Entwicklungsprozesse in Wolfsburg weiter zu optimieren und die Entwicklungszeiten zu verkürzen, so die Hoffnung der Wolfsburger. So wurden neue Prozesse der Softwareentwicklung für Elektrofahrzeuge auf MEB-Basis gezielt im Ressort „New Mobility“ erprobt und etabliert, heißt es weiter. Mit der bereits planmäßigen Übertragung aller Umfänge auf den MQBevo ist die Mission des Ressorts „New Mobility“ abgeschlossen.

Thomas Ulbrich, seit 2022 Vorstand „New Mobility“ der Marke Volkswagen, wird zum 1. April 2024 zum Entwicklungschef des Volkswagen Konzerns in China berufen. Der Volkswagen Konzern stelle sich mit seiner ‚in China, für China‘ Strategie konsequent auf die dynamischen Veränderungen der Automobilindustrie in China ein. Durch einen hohen Lokalisierungsgrad rücke man dabei noch näher an die Wünsche unserer chinesischen Kunden heran. Ich danke Marcus Hafkemeyer, der mit großem persönlichem Einsatz und seiner umfassenden Expertise in China die regionale Ausrichtung der Technischen Entwicklung, unter anderem durch den Aufbau unseres neuen Entwicklungszentrums in Hefei, entscheidend vorangebracht hat, begründet Ralf Brandstätter, Konzernvorstandsmitglied der Volkswagen AG für die Region China und CEO der Volkswagen Group China.

 

Thomas Ulbrich habe die ID.-Elektrobaureihen entscheidend vorangetrieben und auch bei Software und digitaler Vernetzung und den dafür notwendigen Prozessen "echte Pionierarbeit" geleistet, lobte Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen und Mitglied im Konzernvorstand der Volkswagen AG für die Markengruppe Core. Diese Arbeit trage aus seiner Sicht Früchte. Ulbrich werde in seiner neuen Rolle in China eng verbunden bleiben und zur Entwicklung der Marke VW im größten Automarkt der Welt beitragen, so Schäfer weiter.

„Kai Grünitz führt die “New Mobility”-Zukunftsthemen und die Technische Entwicklung künftig aus einer Hand. Das ist der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt. Neue, digitale Technologien werden so noch selbstverständlicherer Teil unserer zukunftsorientierten Fahrzeugentwicklung. Zudem leisten wir mit effizienteren Strukturen und schlankeren Prozessen einen wichtigen Beitrag zum Performance Programm der Marke", hofft Schäfer.

 
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