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VW Nutzfahrzeuge liefert 100 ID. Buzz Cargo an Solarspezialist Helion

Weltweit bisher größter Einzelauftrag für den E-Van aus Hannover: Die 100 Stromvans sind bei Helion als bilanziell klimaneutrale Serviceflotte im Einsatz. Das soll 300 Tonnen CO2 pro Jahr sparen.

Der Sonne entgegen: Die Solaranlagen-Flotte von Helion ist ab sofort elektrisch angetrieben - und fährt mit eigenem PV-Strom. | Foto: VWN
Der Sonne entgegen: Die Solaranlagen-Flotte von Helion ist ab sofort elektrisch angetrieben - und fährt mit eigenem PV-Strom. | Foto: VWN
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Johannes Reichel

Der Schweizer Solarspezialist Helion hat seine Nutzfahrzeugflotte komplett erneuert und stellt auf vollelektrische Fahrzeuge um. Im Attisholz-Areal in der Schweiz fand jetzt die bisher weltweit größte Flottenübergabe des ID. Buzz Cargo an den Schweizer Branchenführer der Solarwirtschaft statt. Mit 100 Fahrzeugen des E-Transporters von Volkswagen Nutzfahrzeuge betreibt Helion ab sofort eine der größten gewerblichen E-Flotten der Schweiz. Die sogenannten Helionaut:innen hatten zuvor ihre bisherigen, konventionell angetriebenen Servicefahrzeuge abgegeben.

„Wir freuen uns, dass sich Helion für den ID. Buzz Cargo als Servicefahrzeug entschieden hat und ihre Flotte mit selbst produziertem Solarstrom auch CO2 neutral betreiben wird. Gemeinsam mit unseren Partnern treiben wir die Energiewende im Nutzfahrzeugsektor voran“, erklärte Lars Krause, Vorstand Vertrieb und Marketing bei Volkswagen Nutzfahrzeuge, der die Fahrzeuge gemeinsam mit Vertretern des Schweizer Importeurs (AMAG) an Helion übergab.

Mit der Umstellung der Nutzfahrzeugflotte auf elektrisch bringe man die Energiewende auch innerhalb des Betriebs weiter voran, meint Noah Heynen, CEO Helion. Die Fahrerinnen und Fahrer seien künftig auch Botschafter:innen der Vision von der Energiewende.

E-Vans eignen sich gut für betriebliche Flotten

Aufgrund der kurzen Distanzen zwischen den Ballungsgebieten und des dichten Schnellladenetzes seien Elektroautos gut für betriebliche Flotten geeignet, skizziert der Hersteller. Moderne Fahrzeuge wie der ID. Buzz Cargo verfügen zudem über hohe Reichweiten, in diesem Fall bis zu 427 Kilometer nach WLTP. Damit der tägliche Betrieb von Beginn an funktioniert, hat Helion vor der Umstellung eine operative Begleitgruppe ins Leben gerufen, die die Fahrzeuge testete und die möglichen Herausforderungen identifizierte.

Eigene Ladeinfrastruktur aufgebaut

Zudem hat der Anbieter in Ladeinfrastruktur investiert und diese bei allen ihren Filialen massiv ausgebaut. Fahrerinnen und Fahrer, die die Möglichkeit haben, bei sich zu Hause zu laden, wurde zudem die nötige Infrastruktur finanziert. Bei einem Einsatzradius von üblicherweise rund 100 Kilometern werde das öffentliche Ladenetz nur im Ausnahmefall gebraucht. Das Wichtigste sei, so Heynen, den Blick für das langfristige Ziel zu behalten: Die Energiewende schaffen und damit den Klimawandel stoppen.

„Helion plant, mit dem Umstieg auf eine E-Flotte rund 300 Tonnen CO2 pro Jahr einzusparen. Damit leisten wir unseren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und übernehmen als Unternehmen Verantwortung. Zudem profitieren die Kund:innen von noch nachhaltigeren Solaranlagen, denn die Helion Monteur:innen sind ab heute alle mit elektrischen Nutzfahrzeugen unterwegs. Das verbessert die CO2-Bilanz unserer Produkte noch einmal", wirbt Heynen weiter.

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