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VW-Konzern plant Standortumbau

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, plant VW, mehrere Standorte umzubauen und auf elektrifizierte oder rein elektrische Modelle umzustellen.

Der I.D. Vizzion könnte künftig den Passat in Emden beerben. | Foto: Volkswagen
Der I.D. Vizzion könnte künftig den Passat in Emden beerben. | Foto: Volkswagen
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Gregor Soller

Zuletzt sorgte das Werk Emden für Schlagzeilen: Dort pausiert immer wieder die gesunkene Passat-Produktion und sofort kamen Gerüchte auf, dass der nächste Passat nicht mehr in seinem „Stammwerk“ produziert werden könnte. Das wäre nicht so dramatisch, wie es sich anhört, denn der VW-Konzern arbeitet generell an einer großen Umstrukturierung seiner Werke, um die für die geplante Elektro-Offensive vorzubereiten. So könnte Emden die Limousine I.D. Vizzion fertigen und sukzessive ganz auf die Fertigung von E-Autos umgestellt werden. Die Limousine im Passat-Format böte tendenziell den Innenraum des langen Phaeton.

Ein eigentlich logischer Schritt wäre darüber hinaus, die MEB-Plattform auch nach unten zu erweitern, um unter dem I.D. noch einen kompakteren Stromer für 20.000 Euro plus/minus x zu positionieren. Wie das Handelsblatt und Reuters berichten, könnte VW Nutzfahrzeuge in Hannover neben den teuren T7-Versionen ab 2022 auch den ID. Buzz produzieren. Endgültig beschlossen sind diese Pläne noch nicht. Dazu muss der Aufsichtsrat sein Placet erteilen. Bereits konkret elektrifiziert wurden oder werden dagegen die Werke Wolfsburg, Zwickau und Dresden, Kassel, Salzgitter und Braunschweig.

Was bedeutet das?

VW stellt entscheidende Weichen und könnte schneller mehrere Werke auf Elektromobilität umstellen als es noch vor einem Jahr den Anschein hatte. Und macht sich damit fit für die Zukunft.

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