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VW-Konzern: Bis 2029 jetzt 75 reine E-Autos

Konzern passt die Planung an und stockt die Investitionen weiter auf. Bis 2029 soll es 75 reine Elektromodelle geben sowie 60 Hybridfahrzeuge.

Fast pari sind die geplanten Investitionen für die reinen Elektrofahrzeuge sowie für die Hybridisierung und Digitalisierung, die der VW-Konzern plant. | Foto: VW
Fast pari sind die geplanten Investitionen für die reinen Elektrofahrzeuge sowie für die Hybridisierung und Digitalisierung, die der VW-Konzern plant. | Foto: VW
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Johannes Reichel

Der Volkswagen Konzern hat im Rahmen seiner jüngsten Planungsrunde die Investitionen für die Jahre 2020 bis 2024 festgelegt und will in den kommenden fünf Jahren nun knapp 60 Milliarden Euro für die Zukunftsthemen Hybridisierung, Elektromobilität und Digitalisierung ausgeben. Dies entspricht etwas über 40 Prozent der Investitionen in Sachanlagen und der gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten im Planungszeitraum. Im Vergleich zur vergangenen Planungsrunde des Konzerns stellt dies einen Anstieg um etwa zehn Prozentpunkte dar. Rund 33 Milliarden Euro will der Konzern davon alleine für die Elektromobilität ausgeben.

Auch die Langfristplanung für die nächsten zehn Jahre wurde angepasst. Der Konzern plant jetzt, bis 2029 bis zu 75 reine E-Modelle auf den Markt zu bringen und dazu etwa 60 Hybridfahrzeuge. Die Zahl der projektierten Elektrofahrzeuge steige im Wesentlichen durch die Verlängerung des Betrachtungszeitraums bis 2029 auf rund 26 Millionen Fahrzeuge, so der Anbieter. Zudem will der Konzern bis 2029 fast sechs Millionen Hybridfahrzeuge absetzen. Etwa 20 Millionen der geplanten E-Fahrzeuge bis 2029 basieren auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten des Konzerns (MEB), ein Großteil der weiteren sechs Millionen Fahrzeuge auf der High-Performance-Plattform PPE. Die im Ausland produzierten E-Autos stammen aus den Werken in Mlada Boleslav, Chattanooga, Foshan und Anting. In Deutschland werden die E-Fahrzeuge in Zwickau, Emden, Hannover, Zuffenhausen und Dresden produziert. Für Emden wurde die Planung bestätigt, ab 2022 den elektrischen A-SUV (ID.Next) zu bauen. Dieser wurde auf der IAA bereits im Tarnkleid gezeigt. Die Entscheidung zu einem neuen Mehrmarkenwerk soll bis Jahresende fallen, kündigte der Konzern weiter an.

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