VW: Großauftrag von 420 e-Crafter für Chronopost

Der bisher mit Abstand größter Einzelauftrag beflügelt die noch eher verhaltene Nachfrage nach dem E-Van und sorgt für bessere Auslastung im Werk.

Großauftrag: Martin Piechowski, President Chronopost (re.), und Heinz-Jürgen Löw, Mitglied des Markenvorstands für Vertrieb und Marketing, unterzeichneten den Vertrag heute in Hannover. | Foto: VWN
Großauftrag: Martin Piechowski, President Chronopost (re.), und Heinz-Jürgen Löw, Mitglied des Markenvorstands für Vertrieb und Marketing, unterzeichneten den Vertrag heute in Hannover. | Foto: VWN
Redaktion (allg.)
von Johannes Reichel

Der Transporterhersteller Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat den bisher größten Einzelauftrag für sein vollelektrisch angetriebenes Modell e-Crafter unterzeichnet. So liefert man in den nächsten zwei Jahren insgesamt 420 e-Crafter an das französische Citylogistik-Unternehmen Chronopost. Die Tochter der Groupe La Poste habe sich nach ausgiebigen Tests für den VW entschieden.

„Das ist der bislang größte e-Crafter-Einzelauftrag eines Flottenkunden und ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige Transportlösungen für urbane Zentren. Wir danken Chronopost für das Vertrauen, unsere Fahrzeuge auf der letzten Meile zum Kunden einzusetzen“, VWN-Vertriebschef Heinz-Jürgen Löw unterstrich die Bedeutung des Auftrags für Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Mit dem e-Crafter sei ein großflächiger Umstieg auf emissionsfreie Transporter keine Utopie mehr. Mit dem Großauftrag werde sich der e-Crafter auch im rauen Alltag der Citylogistik bewähren, sagte Löw weiter. Chronopost engagiert sich bereits seit vielen Jahren für eine saubere Stadtlogistik. Seit September 2019 beliefert Chronopost die gesamte Stadt Paris mit einer Flotte von vollständig alternativ angetriebenen Fahrzeugen und ab Juni 2020 mehr als 18 Städte in Frankreich.

"Elektrofahrzeuge, wie der von uns gewählte e-Crafter, verfügen nun über eine ausreichende Autonomie, um in großem Maßstab in ganz Frankreich eingesetzt zu werden und die Zustellung der letzten Meile sicherzustellen, ohne störende Umweltbelastungen", findet Martin Piechowski, Präsident von Chronopost.

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