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VW geht nächste Schritte in Sachen Elektromobilität

Neues aus Braunschweig und Dresden: Das Werk Braunschweig erhielt den Zuschlag für zusätzliche E-Mobilitäts-Komponenten, während in Sachsen das Inkubator-Programm in die zweite Runde geht.

VW-Zukunft: In Dresden geht der Startup-Inkubator in die nächste Runde. | Foto: VW
VW-Zukunft: In Dresden geht der Startup-Inkubator in die nächste Runde. | Foto: VW
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Gregor Soller

Neben den sächsischen Werken Zwickau und Dresden, bei denen die Fertigung der I.D.-Familie starten wird, stärkt VW jetzt auch den Standort Volkswagen Braunschweig in Sachen Elektromobilität. Der wird weitere, zusätzliche Komponenten für die Elektro-Fahrzeuge des Konzerns produzieren. Am Standort werden künftig Batteriesysteme, Lenkungen, Dämpfer, Schwenklager und Bremsscheiben für die Elektro-Fahrzeuge des Konzerns gefertigt. Entsprechend werden Mitarbeiter laut VW weiter für Zukunftsarbeitsplätze qualifiziert.

 „Die Transformation ist das entscheidende Werkzeug um den Zukunftspakt umzusetzen. Die E-Mobilität und die Montage von Batteriesystemen ist ein zentraler Eckpfeiler für die Transformation an unserem Standort. Bei diesem Umstieg sind die Menschen das Wichtigste. Sie müssen auf diese Veränderungen vorbereitet werden. Dazu gehört auch die umfassende Qualifizierung", sagte der Betriebsratsvorsitzende Uwe Fritsch. Die E-Mobilität wirkt sich auch auf die Beschäftigung aus. Die VW-Mitarbeiter werden gezielt für neue Aufgaben qualifiziert und geschult. Dafür hat ein Transformations- und Trainingscenter seine Arbeit am Standort aufgenommen.

In Dresden geht derweil das Startup-Programm im „Future Mobility Incubator“ in die zweite Runde. Die Gläserne Manufaktur in Dresden lädt vom 28.9. an junge Gründerinnen und Gründer ein, sich mit ihren innovativen Mobilitäts-Ideen für die zweite Runde, die Frühlings-Session 2018, zu bewerben. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden sowie dem Ideation Hub der Volkswagen Konzern-IT sucht Volkswagen Firmen aus den Zukunftsfeldern Fuhrparkmanagement, Car-Sharing, Concierge und Navigation-/Park Services sowie Smart Home Services. Die Webseite ideationhub.de wird am 28.9.2017 ab 11 Uhr zur Registrierung freigeschaltet. Dort können sich junge Startups bewerben. Ziel ist es, dass die Startups ihre Ideen direkt in der Gläsernen Manufaktur zur Marktreife entwickeln.

Was bedeutet das? Stück für Stück versucht Volkswagen, seine Standorte zukunftssicher zu bekommen. In Braunschweig soll das 600 Arbeitsplätze sichern, in Dresden führt man den Inkubator weiter.

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