VW: Erstes Trinity-Modell ab 35.000 Euro

Laut „Welt am Sonntag“ soll VW-Markenchef Ralf Brandstätter neue Einzelheiten zum geplanten Elektromodell Trinity verraten haben.

Trinity wird als erste Modell ein flaches, gut vier Meter langes Modell als Tesla-3-Konkurrent hervorbringen. | Foto: VW
Trinity wird als erste Modell ein flaches, gut vier Meter langes Modell als Tesla-3-Konkurrent hervorbringen. | Foto: VW
Gregor Soller

„T“ gegen „T“ – so könnte man grob die Ausrichtung des neuen Trinity-Projektes erklären: Denn das erste Modell auf der neuen Basis soll ab 2026 Tesla Konkurrenz machen. Der Einstiegspreis soll rund 35.000 Euro betragen, sagte Brandstätter der Welt am Sonntag. Der Erstling soll ein etwas mehr als vier Meter langes „dynamisches und flaches Auto“ werden. Das neue Modell soll im Stammwerk Wolfsburg gebaut werden und das erste Volumenmodell mit der von der Car-Software-Organisation programmierten Software sein. Damit soll das neue Modell auch automatisiertes Fahren nach Level 3 können.

Ebenso wichtig ist aber das Thema Vernetzung, das neben dem E-Antrieb und dem automatisierten Fahren als drittes der drei großen Themen „Trinity“ komplett macht. Updates "over the air" sollen selbstverständlich sein. Vor dem „Trinity“-Erstling soll noch ein kompaktes Moell auf dem abgespeckten MEB-baukasten als ID.1 oder ID.2 die Palette nach unten erweitern, geplant sei ein Einstiegspreis ab 20.000 Euro. Das Modell wurde laut Brandstätter von 2027 auf 2025 vorgezogen, auch um die alternden VW Up und Polo dort zu unterstützen respektive abzulösen.

Was bedeutet das?

MEB war revolutionär, aber die Fortschritte in der E-Mobilität gehen rasend schnell: Und nachdem MEB irgendwie strukturell vom MQB abstammt und man anders als Tesla keinen Software- sondern Technikansatz wählte, sieht sich VW in der Situation, jetzt (schon) nachlegen zu müssen: Trinity könnte einst MEB ablösen und dürfte von der Denke her näher an Tesla sein als „MEB“ – die Struktur macht hier den Unterschied!

 

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