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VW: Autos werden merklich teurer!

Der Mobilitätswandel wird laut VW mittelfristig zu höheren Fahrzeugpreisen führen.

Spricht Klartext: VW-CEO Herbert Diess setzt voll auf Batterieelektrik. Er wird den MEB auch in China und den USA ausrollen und erwartet höhere Fahrzeugpreise. | Foto: Volkswagen
Spricht Klartext: VW-CEO Herbert Diess setzt voll auf Batterieelektrik. Er wird den MEB auch in China und den USA ausrollen und erwartet höhere Fahrzeugpreise. | Foto: Volkswagen
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Gregor Soller

Aufgrund strenger Klimaziele und schärferer Abgasvorschriften plant der VW-Konzern, seine Preise in den kommenden vier Jahren sukzessive merklich anzuheben. Grund dafür sind neben der weiteren Elektrifizierung die künftigen Abgasnormen ab Euro 7. Die wird Diesel nach VW-Angaben bis zu 2.500 Euro verteuern, Benziner um bis zu 1500 Euro.  Das erklärte Konzernvertriebsleiter Christian Dahlheim im Gespräch mit der Branchenzeitung „Automobilwoche“. Dazu käme weiterhin die Inflation.

Trotzdem bleibt Konzernvertriebsleiter Dahlheim zuversichtlich, denn für E-Autos sieht er trotzdem erhebliches Potenzial bei Großkunden, denn: Diese würden sehr stark auf die TCO (Total cost of ownership) achten – und die umfassen neben dem Anschaffungspreis die laufenden Betriebskosten, welche bei Stromern günstiger sind. Damit schenkt der Konzern auch inhaltlich noch stärker Richtung Batterieelektrik, während bei anderen Herstellern dem VDA und Zulieferern generell auch Hybride jeglicher Art als Mittel zur Fuhrparkkostensenkung galten.

Mittel zum Zweck ist der MEB-Elektroauto-Baukasten, den VW auch Dritten anbieten möchte. Das soll für Skaleneffekte und damit günstigere Stromer-Preise sorgen.

Was bedeutet das?

VW setzt noch extremer als zuvor auf die BEV-Karte: auch, weil viel strengere CO2-und NOx-Hürden anstehen, die die Verbrenner weiter verteuern – negativer Effekt: Die Fahrzeugpreise werden generell merklich steigen.  

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