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VR Bikes erweitert Programm um das VR3 City

Drei Räder und eine innovative Neigetechnik sorgen für Standsicherheit und Fahrspaß.

Dreirad-Cruiser mit Neigetechnik: Das VR3 City. | Foto: J. Soller
Dreirad-Cruiser mit Neigetechnik: Das VR3 City. | Foto: J. Soller
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Gregor Soller

VR Bikes begann sein Engagement im Bereich der elektrischen Lastentrikes für die letzte Meile. Dort hat man sich mit soliden Fahrzeugen, die bis zu 120 Kilogramm Nutz- und 200 Kilogramm Anhängelast bieten, bereits einen guten Namen gemacht. Unter anderem nutzt auch die Schweizer Post die kräftigen Dreiräder zur Lieferung auf der letzten Meile.

Jetzt ergänzen die Schweizer ihr Portfolio um eine Version für die Freizeit und für Sharing-Konzepte: Dabei sorgt eine ausgeklügelte Neigetechnik für ein Fahrgefühl wie beim Motorrad bei maximaler Fahrsicherheit: Das Bike kann – auch dank dem tiefen Schwerpunkt und den 80 Zentimetern Spurbreite nicht umkippen. Auch bei den Bremsen und beim Abstellen helfen die Erfahrungen aus dem Cargo-Bereich: Dank dem Safe-Stop-System bleiben beim Stillstand die Füsse am Trittbrett. Und das Smart Parking System bedeutet sicheren Stand – vollautomatisch. Der Single-Seater ist für maximal 45 km/h zugelassen und mit A1 Führerschein fahrbar. Zwei  Elektro-Motoren mit je 2 kW Leistung treiben das Fahrzeug an, wobei je ein Motor ein Rad antreibt, was für maximale Sicherheit und Fahrdynamik sorgen  soll. Drei Scheibenbremsen sorgen für sichere Verzögerung, außerdem rekuperiert das VR3 City, sobald man den „Gasgriff“ zudreht und verzögert so mit.

Es gibt zwei Akkugrößen: 4,8 kWh und 6,4kWh womit bis zu 130 Kilometer Reichweite drin sein sollen. Die Ladezeit gibt VR Bikes mit 5,5 Stunden an, wobei hier die 230-Volt-Haushaltssteckdose mit einer Absicherung von fünf Ampere zu Grunde gelegt wird.

Wir konnten in Landsberg erste Runden drehen und waren erstaunt: Man darf sich von der Rolleroptik nicht täuschen lassen: An den Hinterrädern liegen satte 400 Newtonmeter an und reißen das mit 219 Kilo Leergewicht nicht ganz leichte „Neige-Trike“ spontan nach vorn. Dreht man den „Stromgriff“ zurück, verzögert es automatisch – doch hat man das verinnerlicht, groovt man sich schnell ein und genießt die Neigetechnik. Dazu passt der turbinenartige Sound der kräftigen E-Maschinen.

Und für die Zukunft hat VR-Bikes Vetriebs- und Serivceleiter Franz Fabian schon weitere Ideen: Man arbeitet an einem Zweisitzer und einer 90-km/h-Version, außerdem denkt man über Sharing- und Mietkonzepte nach. Trotzdem bleiben die Schweizer ihren Wurzeln treu: Den Großteil der Stückzahlen werden auch künftig die Cargoversionen bestreiten: Doch wenn die Technik schon da ist – warum sollte man nicht auch Spaß mit ihr haben können? Auch Preise wurden schon genannt: Um die 8.000 Euro soll das VR3 City kosten.

Was bedeutet das?

Mit Schweizer Akribie entwickelte VR Bikes in gut einem Jahr die Neigetechnik und stellt seinem „Cargo-Programm“ nun noch eine „Fun-Variante“ zur Seite, die das Image der Marke sehr positiv beeinflusst.

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