Volvo erleichtert Parken mit EasyPark-App

Mit der Integration der Park-App in neuen Volvo Modellen mit Android-Infotainmentsystem lassen sich per Klick die Parkgebühren bezahlen.  Mehr als zehn Millionen Nutzer in 3.200 Städten.

Leichter Parken: Volvo integriert die EasyPark-App ins das Android-Infotainment. | Foto: Volvo
Leichter Parken: Volvo integriert die EasyPark-App ins das Android-Infotainment. | Foto: Volvo
Johannes Reichel

Die schwedische Geely-tochter Volvo Cars hat jetzt die App EasyPark in das neue Infotainmentsystem auf Android-Basis integriert, das in immer mehr Modellen zum Einsatz kommt. Dabei bezahlt der Fahrer über die App nicht nur die Parkgebühren, dank integrierter Stopp-Funktion beendet die App auch den Abrechnungszeitraum, sobald der entsprechend ausgestattete Fahrzeug losfährt, etwa der vollelektrische XC40 Recharge Pure Electric verfügt. Seit dem Modelljahr 2022, das seit Mai produziert wird, findet sich das System darüber hinaus an Bord des Volvo XC60, des Volvo S90 und dessen Kombi-Pendants Volvo V90 und Volvo V90 Cross Country. Voraussetzung ist, dass die EasyPark-App in dem jeweiligen Land angeboten wird.

„Viele von uns haben dieses Szenario schon einmal erlebt: Es war ein stressiger Tag, man steigt ins Auto und fährt los. Ein paar Stunden später stellt man fest, dass man vergessen hat, den Parkvorgang zu beenden“, erklärt Jonas Engström, Leiter Strategie und Business Ownership bei Volvo Cars.

Mit der App könnten Volvo Fahrer parken, ohne eine Parkuhr oder ein Smartphone benutzen zu müssen, wirbt er weiter. An einigen Standorten wird außerdem der vollautomatische Parkvorgang unterstützt, bei dem das Auto mithilfe von Kameratechnik selbstständig erkennt, wann das Parken beginnt und endet sowie die entsprechenden Gebühren bezahlt.

Mehr als zehn Millionen Autofahrende nutzen bereits die App und können damit Parkplätze in Straßen und Parkhäusern in über 3.200 Städten in mehr als 25 Ländern bezahlen. In Deutschland lässt sich die App beispielsweise in Metropolen wie Berlin, Frankfurt, Hamburg und Köln nutzen. Aber auch in beliebten Ferien- und Küstenorten wie Sankt Peter-Ording oder Timmendorfer Strand (jeweils Schleswig-Holstein) ist das Angebot verfügbar.

Printer Friendly, PDF & Email