Volvo Cars fördert PHEV-Nutzung mit kostenlosem Strom

Automobilhersteller erstattet bis zu 3.000 kWh für das Laden des Plug-in-Hybrid-Fahrzeugs und will damit zu häufigerem Laden animieren. Anmeldung und Kontrolle via Volvo on Call App.

Mehr Strom! Damit die PHEV-Käufer den EV-Modus auch nutzen, sponsert Volvo ihnen jetzt ein Jahr lang die Ladeenergie, kontrollierbar über die eigene App | Foto: Volvo Cars
Mehr Strom! Damit die PHEV-Käufer den EV-Modus auch nutzen, sponsert Volvo ihnen jetzt ein Jahr lang die Ladeenergie, kontrollierbar über die eigene App | Foto: Volvo Cars
Johannes Reichel

Der schwedische Automobilhersteller Volvo Cars will zu einer stärkeren Nutzung des elektrischen Modus bei PHEV-Modellen der Marke animieren und ermöglicht Käufern oder auch Bestandsbesitzern ab sofort die Möglichkeit für kostenloses Laden. Bis zu 3.000 Kilowattstunden (kWh) verbrauchte Energie werden erstattet. Für die Teilnahme müssen sich die berechtigten Kunden über die Volvo on Call App registrieren und anmelden. Danach können sich die Nutzer fortlaufend den aktuellen Stand, wie viel Strom sie während der rein elektrischen Fahrten verbraucht haben sowie wie hoch der Rückerstattungsbetrag ist, in der App anzeigen lassen, skizziert der Anbieter.

Der Hersteller setzt als Brückentechnologie und bis das erste vollelektrische Modell XC40 Recharge Ende des Jahres auf den Markt kommt stark auf PHEV-Antriebe und hat vom Mittelklasselimousinen S60/V60, die Oberklassemodelle S90/V90 über die SUV XC40, XC60 und XC90 eine breite Palette von Modellen mit dem kombinierten Antrieb im Programm. Diese sollen im WLTP-Messzyklus 50 Kilometer und mehr rein elektrisch zurücklegen können.

"So können Fahrer das Potenzial des Plug-in-Hybridantriebs voll ausschöpfen und gleichzeitig Geld sparen“, begründet Thomas Bauch, Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH die Aktion. 

Für die drei Bestseller der schwedischen Marke, den Volvo XC40, den Volvo XC60 und den Volvo V60, bedeutet das zum Beispiel, dass sich bei einer Fahrleistung von 15.000 km jährlich und einem rein elektrischen Fahranteil von einem Drittel, eine durchschnittliche Rückerstattung von rund 300 Euro ergeben kann, skizziert der Anbieter weiter. Regelmäßige Pendler könnten über 900 Euro erstattet erhalten.

Einzige Einschränkung: Rekuperierte kWh werden nicht erstattet, sie erzeugen für den Nutzer grundsätzlich keine Kosten. Gemessen wird der „verbrauchte Strom“ dabei über die Telematikeinheit im Fahrzeug, sodass eventuelle Mobilfunklöcher oder ein zu Hause vergessenes Smartphone kein Problem darstellen würden, wie der Hersteller präzisiert.

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