Volkswagen geht mit flexiblen ID-Stores neue Vertriebswege

Mit temporären Verkaufspunkten will man bei der vollelektrischen Reihe veränderten Kaufgewohnheiten Rechnung tragen. Bestellt wird aber vorerst beim Händler, später auch rein online.

Gläsern für den Kunden: Dank üppiger Digitalausstattung will man den Kunden die Fahrzeuge auch virtuell unterstützt nahebringen. | Foto: VW
Gläsern für den Kunden: Dank üppiger Digitalausstattung will man den Kunden die Fahrzeuge auch virtuell unterstützt nahebringen. | Foto: VW
Johannes Reichel

Der Automobilhersteller Volkswagen hat zur Markteinführung des vollelektrischen ID.3 die Eröffnung von ID. Stores in deutschen Städten angekündigt. So wird in Dresden startet ab sofort der erste ID. Store in der Gläsernen Manufaktur, in den nächsten Wochen kommt im Werksviertel in München ein weiterer ID. Store als temporäres Pop-Up-Konzept dazu. Dabei will man auch einen neuen Weg in Sachen Vertrieb einschlagen. Die flexibel einsetzbaren und im neuen Branddesign gestalteten ID.Stores sollen die Möglichkeit bieten, sich zum ersten vollelektrischen VW und rund um das Thema E-Mobilität zu informieren, wie es heißt.

„Wir haben mit dem Start der ID. Stores vor allem besucherstarke Standorte im Fokus, an denen wir das Thema E-Mobilität für alle begeisternd darstellen. Wir wollen so neue Kundengruppen erschließen und damit die Händler unterstützen", erläutert Holger B. Santel, Leiter Vertrieb & Marketing Deutschland der Marke Volkswagen Pkw.

Besucher des täglich geöffneten Stores in der Elbemetropole können das Fahrzeug in „virtuellen Räumen“ kennenlernen und nach geplanten Vorverkaufsstart ab dem 17. Juni auch konfigurieren. Bestellen können Kunden das Fahrzeug dann aber beim Wunschhändler in ihrer Nähe. In Zukunft sollen auch reine online Bestellungen möglich sein.

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