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VM-Umfrage: Ist E-Mobilität zu teuer? Ja, aber…

Die letztwöchige Umfrage erzielte ein ungewöhnlich ausgeglichenes Ergebnis: zwar stimmte mit 43% eine klare Mehrheit dafür, dass die Pkw zu teuer wurden, 31% sehen sich aber auch nach Alternativen um und die restlichen 25% blieben in ihrer Ansicht neutral.

Mit dem neuen Citroën ë-C3 haben die Franzosen ein kleines Statement gesetzt. Er startet ab gut 23.000 Euro. | Foto: Citroën
Mit dem neuen Citroën ë-C3 haben die Franzosen ein kleines Statement gesetzt. Er startet ab gut 23.000 Euro. | Foto: Citroën
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Gregor Soller

Mit dem Citroën ë-C3 haben die Franzosen letzte Woche ein Statement gesetzt: er startet ab gut 23.000 Euro brutto, 2025 soll eine reichweitenärmere Version für 19.990 Euro folgen. Wir wollten nun von unseren Lesern wissen, wie sie das Thema Preise der elektrischen Pkw beurteilen. Dass das Thema die Leser umtreibt, zeigt eine hohe Beteiligung binnen einer Woche. Das Voting war eindeutig, aber dennoch ausgewogen:

Klarer Favorit mit 22 Stimmen respektive 43% der Votings war die Antwort:

Auf jeden Fall! Unter 30.000 Euro gibt es bisher kaum Serien-Pkw. Wer soll sich das leisten können?

Immerhin 13 mal (was 25% entspricht) wurde gevotet:

Mobilität ist generell teurer geworden. Aber es gibt Alternativen und günstigere Pkw sind in Arbeit.

16 mal respektive 31% der Leser entschieden sich aber für:

Mobilität war schon immer ein "kleiner Luxus". Aber es gibt günstiges E-Auto-Leasing, billige Zugtickets und Bike sowie Scooter als flotte Alternative!

Womit die teuren Pkw auch den Vorteil haben könnten, die Verkehrswende so „indirekt“ voranzutreiben. Immerhin gibt es in manchen Metropolen trotz weiter steigendem Pkw-Bestand mittlerweile wieder einige Parkplätze, da vielen die Parkplatzsucherei ein Gräuel geworden ist und sie festgestellt haben, dass man viele Wege in der Stadt per Pedes, Bike oder Scooter einfach schneller zurücklegt. Angestiegen sind dort auch die „Mietwägen“ im Free Floating, die am Wochenende meist komplett ausgebucht sind.

Mit zunehmender Digitalisierung und komplexerer Technik ist jedoch nicht mehr unbedingt damit zu rechnen, dass die günstigen Autos nochmal zurückkommen. Denn auch beim Basis-ë-C3 verzichtet Citroën aufs Infotainment und nutzt stattdessen das Smartphone der Fahrenden – was auch ein cleverer Ansatz ist.

Was bedeutet das?

Elektro-Pkw sind grundsätzlich zu teuer – doch angesichts steigender Inflation und eher wackeliger politischer Aussichten im Allgemeinen könnte das Auto wie einst wieder mehr zum „kleinen Luxus“ werden. Was auch Vorteile mit sich bringen kann. Unsere Leser sehen das genauso und sehr differenziert.

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