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VM-Umfrage: Infrastruktur kaputtgespart - Schiene und Radwege zuerst sanieren

Der erste Wintereinbruch verursachte ein heilloses Verkehrschaos auf Straßen und Schienen. Hat Deutschland seine Infrastruktur kaputtgespart, lautete unsere aktuelle Frage. Mit einer klaren Mehrheit für die Sanierung von Schiene, Rad- und Fußwegen.

Museumsreif: Nichts geht mehr - hieß es Anfang Dezember auf dem Trambahnnetz der Münchner Verkehrsgesellschaft. Ein Museums-Reperaturwagen musste helfen. Eine Woche lang war der ÖV stark eingeschränkt, die Radwege in lausigem Räumzustand. Nur für die Autos lief es schnell wieder, in der Auto-Metropole an der Isar ... | Foto
Museumsreif: Nichts geht mehr - hieß es Anfang Dezember auf dem Trambahnnetz der Münchner Verkehrsgesellschaft. Ein Museums-Reperaturwagen musste helfen. Eine Woche lang war der ÖV stark eingeschränkt, die Radwege in lausigem Räumzustand. Nur für die Autos lief es schnell wieder, in der Auto-Metropole an der Isar ... | Foto
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Johannes Reichel

Der erste Wintereinbruch der Saison Anfang Dezember war heftig, aber letztlich bei besserer Vorbereitung beherrschbar, wie die Beispiele Österreich oder Schweiz zeigten, wo es kaum Einschränkungen, weder auf Schiene noch Straße gab. Die Bundesrepublik war dagegen schlecht gewappnet. Wir wollten von unseren Usern wissen, wie sie die Sache sehen, und ob Deutschland seine Infrastruktur kaputtgespart hat. Eine deutliche Mehrheit von 56 Prozent antwortete mit "Ja, aber wir müssten vor allem in die Schiene, Rad- und Fußwege mehr investieren. Dagegen würden 33 Prozent den Schwerpunkt auf der Sanierung der maroden Straßeninfrastruktur legen, damit der Autoverkehr besser fließt. Und generell fanden 11 Prozent die ganze Debatte übertrieben und antworteten mit: "Nein, das war eine Extremsituation, auf die man sich kaum vorbereiten konnte. Insgesamt beteiligten sich 82 Userinnen und User an der Umfrage.

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