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Via Van macht Mitarbeiter mobil im Daimler-Werk Bremen

Besonders in geschlossenen Arealen beweist das Ride-Sharing-Konzept seine rasche Wirksamkeit: So legt es jedenfalls ein Pilotprojekt von Via Van im Daimler-Werk Bremen nahe, das jetzt in den Regelbetrieb übergeht.

Weniger Verkehr, mehr Flexibilität: Der Ride-Sharing-Dienst im Werk Bremen hat sich dem Vernehmen nach bewährt. | Foto: Daimler
Weniger Verkehr, mehr Flexibilität: Der Ride-Sharing-Dienst im Werk Bremen hat sich dem Vernehmen nach bewährt. | Foto: Daimler
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Johannes Reichel

Der Ridepooling-Dienst ViaVan geht nach einer einjährigen Pilotphase im Daimler-Werk Bremen jetzt in den Regelbetrieb mit seinem In-Werks-Mobilitätsangebot über. Das On-Demand Ridesharing steht damit auch weiterhin als „Corporate Shuttle“ für innerbetriebliche Personenbeförderungen den Werksmitarbeitern zur Verfügung. Es ersetzt den bisherigen Werksverkehr mit festen Buslinien. ViaVan, ein Joint Venture der Daimler AG und Via Inc. bietet den über 12.500 Bremer Mitarbeitern damit quasi einen Werksverkehr auf Abruf und verzichtet dabei auf feste Routen und Haltestellen. Stattdessen würden Strecken und Stopps dynamisch der aktuellen Nachfrage angepasst, wirbt der Anbieter.

Der Fahrdienst mit seinen derzeit sechs Mercedes-Benz Vito Fahrzeugen wird somit fester Bestandteil des Mobilitätsangebots im Werk. Die Mitarbeiter buchen ihre Fahrt über eine Smartphone-App und bekommen einen Sitzplatz garantiert. Fahrten auf ähnlichen Routen sollen dann effizient und mit geringen Umwegen gebündelt und die Fahrgäste gemeinsam an die jeweiligen Ziele gebracht werden. Durch die flexiblen Haltepunkte und Abfahrtszeiten reduziere sich laut Anbieter die Wartezeit im Vergleich zum bisherigen Linienverkehr um zwei Drittel und auf wenige Minuten.

„Der Einsatz von ViaVan im Werk Bremen ist ein weiterer Baustein innovativer Mobilitätsangebote für unsere Belegschaft. Mit dem ersten vollelektrischen Mercedes-Benz aus Großserienfertigung, dem EQC, gehen wir in der Produktion in Richtung Zukunft", erklärt Markus Keicher, Standortverantwortlicher des Mercedes-Benz Werks Bremen.

Aus Sicht von ViaVan hat sich das Angebot bewährt: Man habe einen Anstieg der Nutzungszahlen um das Dreifache verzeichnet. Auch die Wirtschaftlichkeit würde sich erhöhen, weil Fahrer und Fahrzeug besser ausgelastet würden. Gleichzeitig reduziere das Bündeln der Fahrten die Fahrzeugkilometer pro Fahrgast deutlich. Auch der Pkw-Verkehr mit Abteilungsfahrzeugen im Werk gehe zurück. Der Dienst ist mittlerweile in Amsterdam, London, Milton Keynes und Berlin aktiv. Die Umsetzung eines Corporate Shuttle Angebots wird derzeit auch in anderen Mercedes-Benz Werken geprüft.

"Die Ergebnisse im Werk Bremen zeigen, dass unsere Technologie die Wartezeiten und die Anzahl der Fahrzeuge reduziert und dabei gleichzeitig die Effizienz für unsere Partner bei Daimler steigert“, meint Chris Snyder, CEO von ViaVan.

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