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VDL: Rekordauftrag bei E-Bussen

193 E-Busse der neuen Citea-Generation gehen in die Ijsselmeer-Region.

Das Gros der E-Busse für EBS und die Konzession Zaanstreek-Waterland bilden Fahrzeuge vom Typ LE-135. (Foto: VDL Bus & Coach)
Das Gros der E-Busse für EBS und die Konzession Zaanstreek-Waterland bilden Fahrzeuge vom Typ LE-135. (Foto: VDL Bus & Coach)
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Redaktion (allg.)
von Claus Bünnagel

Mit 193 VDL Citeas der neuen Generation wird das Verkehrsunternehmen EBS ab Dezember 2023 die neu vergebene Konzession Zaanstreek-Waterland betreiben. Darunter sind 60 Einheiten vom Typ LE-122 und 133 vom Typ LE-135. Letztere gibt es sowohl in der R-Net- als auch in der M-Net-Version. Die Fahrzeuge mit Batteriekapazitäten von 490 kWh (LE-122) bzw. 552 kWh (LE-135) werden ab September ausgeliefert. Für VDL Bus & Coach ist dies der größte Auftrag im Elektrobusbereich. Wilko Mol, CEO von EBS, rechnet vor: 

"Unsere Elektrobusflotte wächst mit diesem Auftrag auf mehr als 500 Fahrzeuge an."

Zaanstreek-Waterland klimaneutral

EBS wird im Rahmen der flexiblen Konzession mit einem hohen Verkehrsangebot starten und schnell auf sich ändernde Umstände wie steigende Fahrgastzahlen reagieren. Wichtige Bestandteile sind Innovationen wie alternative Bezahlmittel zur ÖPNV-Chipkarte und die Einrichtung von Tür-zu-Tür-Fahrten. Darüber hinaus legt EBS einen Schwerpunkt auf Inklusion, so dass alle unterschiedlichen Zielgruppen den öffentlichen Verkehr nutzen können. Rolf-Jan Zweep, seit 1. Januar CEO von VDL Bus & Coach, erklärt:

"EBS und VDL sind gute Bekannte, da wir EBS bereits früher zehn elektrische Gelenkbusse für die Konzession Waterland und 23 elektrische Low-Entry-Fahrzeugen für Haaglanden geliefert haben."

Neue Generation VDL Citea

Batterien im Fahrzeugboden, aus einem Stück gefertigte Verbundseitenwand, intelligentes Energiemanagement, ausgeklügeltes Klimasystem und ergonomische Fahrerumgebung: Das sind die fünf wichtigsten Innovationen der neuen Citea-Generation. Sie umfasst vier Längenvarianten und fünf Varianten. Verschiedene Einheiten sind bereits in mehreren Städten und Regionen im Einsatz, so u.a. in den Niederlanden (Eindhoven und Amsterdam), Finnland (Kotka und Lahti), Belgien (ganz Flandern), Deutschland (Oberhausen und Braunschweig) und Frankreich (Bordeaux).

Über EBS

EBS ist ein schnell wachsendes niederländisches Nahverkehrsunternehmen. Es betreibt derzeit den öffentlichen Busverkehr von vier Konzessionen:

  • In der Region Waterland seit 2011 im Auftrag der Vervoerregio Amsterdam. Waterland ist das Gebiet nördlich von Amsterdam (von Amsterdam bis Hoorn im Norden und vom Markermeer im Osten bis De Rijp und Oostzaan im Westen).
  • In Voorne-Putten und Rozenburg seit 2018 im Auftrag der Metropoolregio Rotterdam Den Haag (MRDH). Dieses Gebiet liegt südlich von Rotterdam. Den Schwerpunkt des Streckennetzes bilden schnelle, direkte R-Netz-Verbindungen zwischen Spijkenisse, Hellevoetsluis und Brielle.
  • In der Region Haaglanden seit August 2019, ebenfalls im Auftrag der MRDH. Diese Konzession deckt den Regionalverkehr rund um Den Haag ab, einschließlich der Stadtverkehre von Delft und Zoetermeer.
  • In IJssel-Vecht seit Dezember 2022 im Auftrag der Provinzen Overijssel, Gelderland und Flevoland. Diese Konzession betrifft den Regionalverkehr in der Region Veluwe, Zentral-Overijssel und Flevoland.

Ab Dezember 2023 kommt wie erwähnt die neue Konzession Zaanstreek-Waterland hinzu.

Was bedeutet das?

Die Elektrobusse erobern den Linienverkehr - perspektivisch nicht mehr nur in der Stadt, sondern auch regional. 

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