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VDA will Emissionen in Lieferkette berechnen

Der Verband entwickelt in Kooperation mit dem internationalen Verband der Automobillogistiker und OEMs eine Methodik zu Kalkulation und Reporting der Transportemissionen.

Das Projekt soll die Akteure der Automobilindustrie, wie Fahrzeughersteller, Zulieferer und Logistikdienstleister, verbinden. (Symbolbild. Pixabay)
Das Projekt soll die Akteure der Automobilindustrie, wie Fahrzeughersteller, Zulieferer und Logistikdienstleister, verbinden. (Symbolbild. Pixabay)
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Johannes Reichel
von Christine Harttmann

Wie lassen sich Emissionen in der Lieferkette der Automobilindustrie berechnen? Mit dieser Frage befassen sich die Association of European Vehicle Logistics ECG und der Verband der Automobilindustrie VDA. Die beiden Verbände entwickeln gemeinsam eine Methodik mit der die Emissionen berechnet und kommuniziert werden können.

Wie sie in einer gemeinsamen Presseerklärung ankündigen, ist die Veröffentlichung für das dritte Quartal 2023 geplant. Die Methodik werde, so heißt es dort, die bestehenden Methoden zur Bilanzierung von Treibhausgasen harmonisieren und auf der ISO-Norm 14083 (Treibhausgase - Quantifizierung und Berichterstattung über Treibhausgasemissionen von Transportvorgängen) basieren. Das Projekt soll Akteure der Automobilindustrie, wie Fahrzeughersteller, Zulieferer und Logistikdienstleister, verbinden. Externe Unterstützung erfährt es seitens des Internationalen Transferzentrums für Logistik ITCL.

ECG-Präsident Wolfgang Göbel betont:

„Die Standardisierung ist der Schlüssel, um faire und gerechte Vergleiche der Emissionen zwischen den Verkehrsträgern zu ermöglichen. Die Verwendung der Methodik ist für die Branche ein wichtiger Baustein für Investitionen auf dem Weg der Dekarbonisierung des Güterverkehrs.“

Dr. Marcus Bollig, als VDA-Geschäftsführer für Produkte & Wertschöpfung zuständig, ergänzt:

„Die Entwicklung einer einheitlichen Methodik zur Berechnung und Berichterstattung von Emissionen in der Automobilzulieferkette ist ein wichtiger Schritt zur Erreichung der Klimaziele. Wir freuen uns, einen entscheidenden Beitrag zu diesem Prozess leisten zu können.“

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