VDA: Damasky geht - BMW-Manager Bollig übernimmt

Nach sechs Jahren verlässt Dr. Joachim Damasky den Automobilverband. Statt seiner leitet ab Mai 2022 Dr. Marcus Bollig als neuer Geschäftsführer den Bereich Produkt und Wertschöpfung.

Dr. Joachim Damasky verlässt nach sechsjähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch den VDA zum 30. Juni 2022. (Foto: VDA)
Dr. Joachim Damasky verlässt nach sechsjähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch den VDA zum 30. Juni 2022. (Foto: VDA)
Redaktion (allg.)
von Christine Harttmann

Dr. Marcus Bollig wird zum 1. Mai 2022 neuer Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Wie der Verband mitteilt, verantwortet Bollig in Zukunft den Bereich Produkt und Wertschöpfung. Zu seinen zukünftigen Schwerpunkten gehören die Antriebe der Zukunft, Elektromobilität, vernetztes und automatisiertes Fahren sowie Security und Daten. Zusätzlich werde er die Themen Homologation, Normung, Produktion und Fertigungsverfahren verantworten.

Dr. Marcus Bollig ist seit über 20 Jahren im Bereich Entwicklung der BMW AG tätig. Er bringt Erfahrung zu allen Antriebssystemen, Effizienz und Dynamik von Fahrzeugen sowie elektrifizierten Fahrzeugarchitekturen mit. Anlässlich seines Wechsels zum VDA erklärt Bollig:

„In einem zunehmenden internationalen Wettbewerb gilt es, unsere traditionellen Stärken mit strategischen Weichenstellungen für Zukunftsthemen zu verbinden. Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben, meine zukünftigen Kolleginnen und Kollegen sowie die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern.“

Dr. Joachim Damasky, bisheriger Geschäftsführer für den Bereich Produkt und Wertschöpfung, verlässt nach sechsjähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch den VDA zum 30. Juni. Er blickt auf „hochspannende und intensive Jahre“ zurück und erklärt:  

„Ich habe dieses Amt sehr gerne und leidenschaftlich ausgeübt und danke allen Kolleginnen und Kollegen für die sehr gute Zusammenarbeit. Nach sechs Jahren in diesem Amt habe ich entschieden, dass nun der perfekte Zeitpunkt ist, um nochmals neue Ziele zu verfolgen. Dem VDA werde ich immer eng verbunden bleiben.“

VDA-Präsidentin Hildegard Müller dankte Damasky für sein Engagement und die gute Zusammenarbeit:

„Er hat den Geschäftsbereich Produkt und Wertschöpfung in den letzten sechs Jahren immer mit hohem persönlichem Einsatz sehr erfolgreich geführt.“

Mit Dr. Marcus Bollig werde der VDA nun sein Engagement für die Transformation zu klimaneutraler Mobilität und umfassender Digitalisierung weiter verstärken, so Müller.

„Ich freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit.“

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