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Valeo: Biomasseheizanlage im Werk Ebern-Fischbach

Sie soll 364 t CO2 pro Jahr einsparen.

Saubere Sache: die neue moderne Biomasseheizanlage von Valeo im Werk Ebern-Fischbach. (Foto: Valeo)
Saubere Sache: die neue moderne Biomasseheizanlage von Valeo im Werk Ebern-Fischbach. (Foto: Valeo)
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Claus Bünnagel

Valeo hat eine moderne Biomasseheizanlage im Werk Ebern-Fischbach in Betrieb genommen wurde. Durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe ist die Beheizung des Standorts daher künftig CO2-neutral, so der französische Autozulieferer. Ebern-Fischbach ist gleichzeitig das erste Valeo-Werk weltweit mit einem vollständig auf nachwachsende Rohstoffe beruhenden Heizsystem.

30.000-l-Warmwasserspeicher

Die bisherige Heizanlage für die Temperierung der Produktionshallen und Büroräume hatte jährlich ca. 115.000 l Öl verbraucht. Mit dem neuen System sollen neben Brennstoffkosten auch 364 t CO2 pro Jahr eingespart werden. In dem neuen Heizhaus mit Lagerraum für Hackschnitzel oder Pellets sind auch zwei Heizkessel mit einer Leistung von je ca. 500 kW platziert. Durch einen 30.000-l-Warmwasserspeicher sowie isolierte Verbindungsleitungen zum Werk wird die Wärme in das interne Heizungsnetz eingespeist. Über eine Anlieferbucht mit Fördertrichter kann die Biomasse vom Lkw in den Vorratsraum befördert werden.

1.500 m3 Hackschnitzel werden jährlich benötigt und entstammen aus Waldpflegearbeiten im benachbarten Staatswald. Damit sind kurze Wege, nachhaltige Forstwirtschaft und Versorgungssicherheit gewährleistet, so Valeo. CO2-Neutralität ergibt sich daraus, dass das Holz im Wachstumsprozess so viel Kohlenstoff und Sonnenenergie speichert, wie beim Verbrennungs- oder Verrottungsprozess abgeben wird.

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