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UTA Edenred sieht HVO 100 aus Reststoffen als Diesel-Alternative

Im deutschen Tankstellennetz des Mobilitätsdienstleisters kann man mittlerweile an sechs Tankstellen HVO 100 tanken. Weitere folgen. Europaweit verkauft UTA den alternativen Kraftstoff an weit über 300 Stationen. Und wirbt mit Nachhaltigkeit, weil hier ausschließlich Reststoffe zum Einsatz kommen sollen.

Da HVO 100 aus Rest- und Abfallstoffen der Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft hergestellt werden kann, ermöglicht der Kraftstoff den klimafreundlichen Betrieb von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. (Foto: Uta Edenred)
Da HVO 100 aus Rest- und Abfallstoffen der Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft hergestellt werden kann, ermöglicht der Kraftstoff den klimafreundlichen Betrieb von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. (Foto: Uta Edenred)
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Johannes Reichel
von Christine Harttmann

UTA Edenred hat den Kraftstoff HVO 100 in sein Portfolio aufgenommen. Der Mobilitätsdienstleister bietet den laut Anbieter umweltfreundlichen synthetischen Dieselkraftstoff derzeit an sechs Akzeptanzstellen in Deutschland an, weitere Stationen sollen folgen. Wie das Unternehmen mitteilt, erhalten Kundinnen und Kunden HVO 100 derzeit an drei Stationen der Marke Zieglmeier im Großraum Ingolstadt, an zwei Wirtz-Tankstellen im Ruhrgebiet sowie an einer bft-Station an der A40 bei Venlo an der deutsch-niederländischen Grenze.

Der Bio- oder besser Agrokraftstoff aus hydriertem Pflanzenöl ist viel in der Diskussion. Er ermöglicht den klimafreundlichen Betrieb von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Da HVO 100 aus Rest- und Abfallstoffen der Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft hergestellt werden kann und diese somit wiederverwertet werden, gilt er als besonders nachhaltig. Allerdings darf der Kraftstoff in Deutschland aus rechtlichen Gründen noch nicht an öffentlichen Tankstellen frei verkauft werden. Die Abgabe in Kanistern oder Fässern ist jedoch erlaubt und auch der reguläre Verkauf an öffentlichen Tankstellen scheint bald realistisch, da die Bundesregierung bis Ende 2023 eine Änderung der Bundesimmissionsschutzverordnung verabschieden könnte.

In anderen Ländern hingegen kann HVO 100 ohne Einschränkungen getankt werden, weshalb UTA Edenred europaweit zahlreiche Akzeptanzstellen im Netz hat. Aktuell bietet der Mobilitätsdienstleister seinen Kunden insgesamt 327 Stationen mit HVO 100 in elf europäischen Ländern an: neben Deutschland in Österreich, den Niederlanden, Belgien sowie in den nordeuropäischen Ländern und den baltischen Staaten.

„Anbieter von alternativen Kraftstoffen wie Biodiesel, LNG oder CNG sind ein wichtiger Teil unseres Akzeptanzpartner-Netzwerks“, sagt Lukas Schneider, Chief Partnerships Officer bei UTA Edenred. „Der Aufbau eines HVO 100-Netzes ist hierzu eine wichtige Ergänzung, und ich freue mich, dass wir unseren Kunden bereits heute eine dreistellige Zahl von HVO 100-Tankstellen in Europa bieten können.“

Man wolle den Kunden nicht nur die Mobilität einfacher machen, sondern ihnen auch den Schritt zu mehr Nachhaltigkeit im Fuhrpark ermöglichen, ergänzt Richard Röhr, Director Commercial Road Transportation bei UTA Edenred.

„HVO 100 kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten und wir bieten unseren Kunden damit für ihre konventionellen Dieselfahrzeuge einen weiteren Hebel, mit dem sie die Umwelt- und Klimabilanz ihrer Flotten verbessern können.“

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