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Trotz Umweltbonus-Aus: Neuzulassungen von E-Autos legen im Januar zu

Der Anstieg betrug 24 % bei vollelektrischen Fahrzeugen und 63 % bei Plug-In-Hybriden.

Noch konnte das Umweltbonus-Aus noch nicht den Stecker ziehen für den E-Auto-Markt in Deutschland. (Foto: Hyundai)
Noch konnte das Umweltbonus-Aus noch nicht den Stecker ziehen für den E-Auto-Markt in Deutschland. (Foto: Hyundai)
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Claus Bünnagel

Im Januar wurden nach Zahlen von KBA und VDA insgesamt 36.900 elektrifizierte Neufahrzeuge in Deutschland zugelassen – ein zwar vergleichsweise geringes Volumen, aber dennoch trotz Umweltbonus-Aus im Dezember ein Anstieg von knapp 37 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Grund dafür könnte sein, dass viele Autohersteller den Wegfall der Förderung mit eigenen Prämien aufgefangen haben.

Besonders stark fiel der Anstieg bei den Plug-In-Hybriden aus, die um knapp 63 % auf 14.400 Einheiten zulegten. Schwächer dagegen zeigte sich das Plus mit 24 % auf 22.500 Fahrzeuge bei den vollelektrischen Fahrzeugen. Für das Gesamtjahr allerdings rechnet der VDA mit einem Absatz von nur 451.000 reinen Stromern und damit einem Minus von 14 % gegenüber 2023. Nach Prognose des Verbands könnten Plug-In-Hybride dagegen mit 185.000 Einheiten leicht um 5 % hinzugewinnen.

Über alle Antriebsarten hinweg wurden im Januar 2024 rund 213.600 Neuzulassungen auf dem deutschen Pkw-Markt registriert und damit knapp ein Fünftel mehr als im Vorjahresmonat.

Inlandsproduktion rückläufig

Die Pkw-Inlandsproduktion erreichte im Januar lediglich ein Volumen von 312.100 Einheiten. Das waren 4 % weniger als im Vorjahresmonat. Gleichzeitig lag die aktuelle Produktion im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 um 16 % niedriger.

Der Export stieg dagegen leicht im abgelaufenen Monat: Es wurden 227.800 fabrikneue Pkw aus Produktionsstätten in Deutschland exportiert, ein Plus von 2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Aber auch der Export befindet sich im Januar noch 21 % unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019.

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