Toyota zeigt in Tokio Brennstoffzellen-Studie „Fine-Comfort Ride“

Der Fine-Comfort Ride soll einen Ausblick auf eine neue Generation von Luxuslimousinen mit variablem Layout geben.

Elegant und mit viel variablem Platz: Toyotas "Fine Comfort Ride". | Foto: Toyota
Elegant und mit viel variablem Platz: Toyotas "Fine Comfort Ride". | Foto: Toyota
Gregor Soller

Mit der Entwicklung des „Fine-Comfort Ride“ ist Toyota nach eigenen Angaben „auf zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten für Brennstoffzellen-Fahrzeuge“ gestoßen. Dazu gehört unter anderem das neue Antriebslayout mit Radmotor. Die Räder sitzen weit außen. Eine spezielle Abdeckung des Unterbodens soll eine hohe Fahrstabilität und Laufruhe bieten.

Neue Wege ging man beim Exterieur des bis zu sechssitzigen Fahrzeuges: Die rautenförmige Fahrgastzelle wird zum Heck hin schmaler, während die Studie von der Front bis zur Mitte des Fahrzeugs gleichmäßig breit ist. So wird einerseits den Passagieren in der zweiten Sitzreihe maximaler Raum gewährt und gleichzeitig die Aerodynamik optimiert.

Innen kennt man einige Ideen von Audis „Aicon“-Studie: Eine Agenten-Funktion, die einem Bedienfunktionen abnimmt und das Touch-Display sind rund um den Fahrersitz und alle übrigen Sitze angeordnet. Alle Fauteuils können der persönlichen Körperhaltung angepasst werden und das Display erlaubt allen Passagieren unbegrenzten Zugang zu Informationen. Auch die Anordnung der Sitze lässt sich variieren. So kann der Fine-Comfort Ride als individueller Raum oder als „Kommunikations-Raum für Individualisten“ genutzt werden.

Es werden keinerlei CO2 oder andere bedenkliche Stoffe ausgestoßen. Dazu bietet der Fine-Comfort Ride eine großzügige Reichweite und eine Vollbetankung mit Wasserstoff soll lediglich drei Minuten dauern. Die Reichweite gibt Toyota mit knapp 1.000 Kilometern im japanischen JC08-Testzyklus an.

Was bedeutet das?

Auch bei der Brennstoffzelle strebt Toyota nach Höherem und Schönerem: Die Form des elektrischen Antriebs könnte auch hier bevorzugt bei größeren Langstreckenfahrzeugen zum Einsatz kommen.

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