Toyota und Chubu Electric Power starten Projekt zur Weiterverwertung von Akkus

Auch Toyota steigt in den Wiederverwertungskreislauf seiner Fahrzeugakkus ein – zusammen mit dem japanischen Stromversorger Chubu Electric Power.

Ganz am Ende des Akkulebens planen die Partner einen geschlossenen Recyclingkreislauf. | Grafik: Toyota
Ganz am Ende des Akkulebens planen die Partner einen geschlossenen Recyclingkreislauf. | Grafik: Toyota
Gregor Soller

Nachdem BMW, Daimler, Nissan und Renault diverse Pläne zur stationären Weiternutzung und dem Recycling von Akkus bekanntgaben, hat auch Toyota auf der japanischen Webseite ein ähnliches Projekt verkündet. Dabei möchte man mit Chubu bis 2020 einen Energiespeicher erstellen. Der soll rund 10.000 kW Kapazität bieten, was laut Toyota der Kapazität von rund 10.000 alten Nickel-Metallhydrid-Batterien aus Toyota-Hybridmodellen entspricht. Damit möchte Chubu Leistungsspitzen in den Kraftwerken speichern, die bei Niedrigleistung alternativer Energiequellen dann wieder abgerufen werden kann. Bis etwa 2030 will das Gemeinschaftsunternehmen auch Lithium-Ionen -Akkus aus Plug-in-Hybriden und später reinen Elektroautos in die Speicher einbauen können. Außerdem etabliert man eine gemeinsame Recyclinggesellschaft, welche die Akkus am Ende des Lebenszyklus komplett zerlegen und recyceln. Damit man die teils seltenen und wertvollen Materialien wieder der Batterieproduktion zuführen kann.

Was bedeutet das?

Auch Toyota macht sich Gedanken zur Zukunft seiner Akkus und tat sich dazu mit dem Energieunternehmen Chubu Electric Power zusammen, wo man mit recycelten Batterien Pufferspeicher erstellen möchte.

 

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