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Toyota treibt Brennstoffzellentechnik weiter voran

Der Mirai wird jetzt auch in Kanada angeboten – außerdem sollen die Kosten für die Technik künftig massiv sinken.

Auch massive Minusgrade (wie in Norwegen oder Kanada) können der Reichweite der Brennstoffzellenmodelle kaum etwas anhaben. | Foto: Toyota
Auch massive Minusgrade (wie in Norwegen oder Kanada) können der Reichweite der Brennstoffzellenmodelle kaum etwas anhaben. | Foto: Toyota
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Gregor Soller

Auch in Sachen Brennstoffzelle legt Toyota wieder nach: Mittlerweile wurden weltweit mehr als 6000 Miraj verkauft. Jetzt liefert Toyota den Mirai auch nach Kanada. Erste Flotten starten zunächst in der Region Québec, wo just in diesem Winter neue Kälterekorde aufgestellt werden. Doch der Mirai soll auch minus 37° Celsius zuverlässig sein. Dazu kommt: Mögliche Reichweitenprobleme, ein typisches Manko der batterieelektrischen Autos gibt es nicht, denn die Heizung schränkt die maximale Reichweite von 500 Kilometern kaum ein. Auch der Tankstopp selbst ist mit rund fünf Minuten nicht länger als der von konventionell angetriebenen Fahrzeugen. Weiterer Vorteil: Das kanadische Unternehmen Hydro Québec ist der weltweit viertgrößte Produzent von Wasserkraft, so kann der benötigte Wasserstoff ausschließlich aus erneuerbaren Energien produziert werden.

Doch hinter den Kulissen arbeitet Toyota laut „Nikkei“ bereits am Nachfolger und der zweiten Brennstoffzellengeneration, die bis 2020 auf den Markt kommen soll. Bis dahin sollen sich die Kosten für das Brennstoffzellen-System um mehr als die Hälfte reduziert haben. Entsprechend plant Toyota dann mit einem Jahresabsatz von über 30.000 Brennstoffzellen-Fahrzeugen, wovon mehr als 10.000 in Japan verkauft werden sollen.

Hinter den Kulissen plant man aber schon weiter an der dann dritten Generation - und kooperiert hier mit BMW. Start dieser Generation, deren Technik dann auch BMW nutzen dürfte (voraussichtlich zuerst in den großen SUV und/oder Limousinen) soll 2025 sein. Die Kosten sollten dann auf rund 25 Prozent des heutigen Niveaus gesunken sein. 

Was bedeutet das?

Auf die Vorstellung des Hyundai Nexo reagiert Toyota mit weiteren Aussagen zur Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie und wird dabei teils sehr konkret: Abgesehen von den infrastrukturellen Problemen geht es vor allem um die Preise der Technik. Und die könnten sich in den nächsten zehn Jahren marktüblichen Niveaus annähern.   

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