Toyota schneidet Mirai auf.

Der neue Mirai wird innen deutlich mehr Raum bieten als der Vorgänger, der jetzt noch als Schnittmodell gezeigt wird.

Das Schnittmodell zeigt das Package der Brennstoffzellenlimousine. | Foto: Toyota
Das Schnittmodell zeigt das Package der Brennstoffzellenlimousine. | Foto: Toyota
Gregor Soller

Toyota hat ein Schnittmodell des aktuellen Mirai erstellt, an dem man sieht, wie viel Platz aktuell noch die Tanks für den Wasserstoff benötigen. Toyota gewährt nun einen detaillierten Blick unter die Karosserie. Der „aufgeschnittene“ Prototyp lässt sich künftig nicht nur bei Händlern und Veranstaltungen bestaunen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt auch in der Toyota Collection in Köln. Das von Toyota Deutschland in einem aufwendigen Prozess entwickelte Schnittmodell zeigt die dafür verantwortlichen Komponenten des Pioniers: Neben dem elektrischen Synchronmotor vorne bildet die aus insgesamt 370 Stacks bestehende Brennstoffzelle buchstäblich das zentrale Element. Sie ist crash-sicher unterflur angebracht, was einen niedrigen Schwerpunkt und eine verbesserte Fahrdynamik begünstigt.

Den nötigen Wasserstoff liefern die beiden fünf Kilogramm fassenden Hochdrucktanks, die sich binnen weniger Minuten befüllen lassen. Toyota produziert die Tanks selbst – und das in einem Webstuhl, was neben praktischen Gründen zugleich eine Referenz an die Anfänge des Unternehmens als Webstuhl-Produzent ist. Die geöffnete Tankanlage des Schnittmodells gewährt den Besuchern auch einen Blick auf die Sensoren, die beim Serienmodell den Zustand und die Funktion der mit 700 bar befüllten Wasserstofftanks kontinuierlich und hochpräzise überwachen. Teile der Tanks wurden herausgeschnitten und können vor Ort in der eigenen Hand direkt unter die Lupe genommen werden.

Um die Funktion des Brennstoffzellenantrieb besonders verständlich darzustellen, demonstrieren Leuchtdioden den Fluss von Wasser- und Sauerstoff in die Brennstoffzelle sowie den Energiefluss von der Brennstoffzelle bis zum Elektromotor. Im Schnittmodell wurde ebenfalls die 1,6 kWh große Nickel-Metallhydrid-Batterie sichtbar gemacht.

Was bedeutet das?

Schade, dass hier noch der aktuelle Mirai "aufgeschnitten" wurde. Denn der Nachfolger bietet ein viel besseres und raumsparenderes Package und wäre so gesehen noch viel interessanter gewesen. 

 

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