Toyota Prius PHEV: Solardach verlängert Reichweite

In der Plug-in-Hybrid-Version des Prius gibt es jetzt das angekündigte Solardach, das in acht Tagen bis zu 40 Kilometer Extra-Reichweite sammeln kann. Es kostet allerdings knapp 3.000 Euro Aufpreis.

Mit der Kraft der Sonne: Immerhin fünf Kilometer täglich soll das knapp 3.000 Euro teure Solardach im Prius PHEV zusätzlich bunkern können. | Foto: Toyota
Mit der Kraft der Sonne: Immerhin fünf Kilometer täglich soll das knapp 3.000 Euro teure Solardach im Prius PHEV zusätzlich bunkern können. | Foto: Toyota
Johannes Reichel

Der japanische Automobilhersteller Toyota hat jetzt für die Plug-in-Hybrid-Version der Fließhecklimousine Prius wie avisiert und schon beim Vorgänger erhältlich ein optionales Solardach ins Programm genommen, das die Reichweite in acht Tagen um bis zu 40 Kilometer verlängern können soll, pro Tag also fünf Kilometer. Das Solarpanel verfügt über eine Leistungsaufnahme von 180 Watt. Mit angenommenen 200 Sonnentagen im Jahr rechnet der Hersteller das auf 1.000 Extra-Kilometer im Elektro-Modus hoch.

Parkt der Wagen in der Sonne, werde die Energie zunächst in einem separaten Akku gespeichert und anschließend über eine sogenannte Pumpspannung gebündelt in die Antriebsbatterie eingespeist, skizziert der Hersteller. Darüber hinaus lädt das Solarsystem während der Fahrt die 12-Volt-Batterie des Fahrzeuges, um das Bordnetz zu entlasten und beispielsweise die Beleuchtung, Klimaanlage und andere elektrische Verbraucher zu versorgen, wie man weiter präzisiert. Dies senke den Treibstoffverbrauch zusätzlich und steigere den Wirkungsgrad des Hybridsystems nochmals um bis zu drei Prozent, verspricht der Anbieter. Das Solardach lässt sich in der Variante „Prius Plug-in“ für 2.924,39 Euro (inkl. 16 % MwSt.) bestellen.

Das Solardach hat war bereits bei der vorherigen Generation erhältlich, besorgte hier allerdings Energie für die Lüfter des Klimasystems und sorgten so auch bei Hitze bereits vor dem Start für eine merkliche Absenkung der Innenraumtemperatur. In Japan testet der Hersteller den Einsatz von Solarzellen auf weiteren Teilen der Karosserie, wie etwa der Motorhaube oder der Heckklappe.

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