Toyota Mirai: Günstiger, weiter und förderfähig

Neu entwickeltes Modell läuft ab November 2020 an und stockt die Kapazitäten auf 30.000 Einheiten jährlich auf. Hersteller verspricht mehr Effizienz, einen größeren Tank und ein Drittel mehr Reichweite.

Mehr Reichweite, weniger Kohle: Die nächste Generation Mirai wird nicht nur günstiger im Preis, sie fährt auch effizienter und bietet mehr Reichweite. Und mehr Platz. | Foto: Toyota
Mehr Reichweite, weniger Kohle: Die nächste Generation Mirai wird nicht nur günstiger im Preis, sie fährt auch effizienter und bietet mehr Reichweite. Und mehr Platz. | Foto: Toyota
Johannes Reichel

Toyota glaubt auch im Pkw weiter an die Brennstoffzellentrechnologie und startet ab November 2020 in die Produktion der zweiten Generation des Toyota Mirai. Gleichzeitig erhöht man die Fertigungskapazitäten, auf jetzt 30.000 Einheiten pro Jahr. Das vollständig neu entwickelte Modell soll deutliche Fortschritte bei Technik, Effizienz, Fahrleistungen und Design bringen. Ein optimiertes Brennstoffzellensystem und drei Wasserstofftanks mit einem insgesamt größeren Volumen ermöglichten eine bis zu 30 Prozent höhere Reichweite gegenüber dem Vorgängermodell, verspricht der Hersteller. Zudem sollen nun fünf statt vier Personen bequem Platz finden, was die Alltagstauglichkeit erhöht.  Außerdem geht der neue Mirai günstiger an den Start und beginnt bei Preisen ab 63.900 Euro (alle Preise inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer). Damit ist das Fahrzeug nun auch förderfähig durch den Umweltbonus sowie die Innovationsprämie.
 

Bereits in der Basisausstattung enthalten sind 19-Zoll-Leichtmetallrädern, einem JBL-Soundsystem mit 14 Lautsprechern, Multimediasystem mit Navigation und 12,3-Zoll Display, das auch Apple CarPlay und Android Auto unterstützt, Smart-Key-System, LED-Scheinwerfern, Sitzheizung vorne sowie elektrisch verstellbaren Vordersitzen. Für Sicherheit sorgt die aktuelle Generation des aktiven Sicherheits- und Fahrerassistenzsystems Toyota Safety Sense. Im nächsthöheren Ausstattungsniveau werden dann etwa adaptive Bi-LED-Scheinwerfer, ein Rückfahrassistent (RCTA-B) sowie ein Toter-Winkel-Assistent (BSM) und ein Parkassistent (ICS) mit vier Sensoren ergänzt sowie in der Topausstattung „Advanced“ (73.900 Euro) ein Einparkassistenten (IPA+).

Das Modell basiert auf der neuen modularen Plattform für Fahrzeuge mit Hinterradantrieb, die für verschiedene Antriebsarten ausgelegt wurde. Sie soll der Limousine eine höhere Karosseriesteifigkeit und einen niedrigeren Fahrzeugschwerpunkt verleihen, was Agilität und Ansprechverhalten steigere. Der neue Mirai soll direkter ansprechen und gleichmäßiger auf Gaspedalbewegungen reagieren, was Komfort und Agilität zugute kommt.

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