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Toyota kooperiert auch mit BYD

Nachdem der japanische Konzern jüngst eine Kooperation mit CATL bekanntgab, möchte man jetzt auch mit BYD zusammenarbeiten.

Toyota plant, seinen Anteil an Batterieelektrikern massiv zu erhöhen - nicht nur mit Spezialitäten in Japan, sondern auch in China. Deshlab startet man jetzt gleichzeitig mehrere Kooperationen. | Foto: Toyota
Toyota plant, seinen Anteil an Batterieelektrikern massiv zu erhöhen - nicht nur mit Spezialitäten in Japan, sondern auch in China. Deshlab startet man jetzt gleichzeitig mehrere Kooperationen. | Foto: Toyota
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Gregor Soller

Neben Geely werden zwei weitere Marken aus China weltweit immer populärer: BYD (Build your dreams), ein Konzern, der in der Welt vor allem durch die Lieferung von Elektrobussen immer bekannter wird - In Europa betreibt BYD mittlerweile Bus-Montagewerke in Frankreich und Ungarn -und CATL, den Akkuhersteller, der unter anderem in Thüringen eine Fertigung hochzieht - die jetzt viel größer ausfällt als anfangs geplant.

Mit CATL hat Toyota bereits einen Deal, um die Versorgung mit Batteriezellen sicherzustellen. Dazu neben der „stabilen“ Belieferung von Akkus an Toyota auch die Entwicklung neuer Batterietechnologien, eine höhere Produktqualität und die die Wiederverwertung gebrauchter Batterien.

Die Kooperation mit BYD Dieser sieht jetzt die gemeinsame Entwicklung von Elektrofahrzeugen und deren Batterien vor, wobei man sich hier vor allem auf die weltweit gängigsten Bauformen „SUV“ und „Limousinen“ kaprizieren möchte. Die neuen Modelle sollen in der ersten Hälfte der 2020er Jahre unter der Marke Toyota auf den chinesischen Markt gebracht werden. Damit fährt Toyota jetzt mehrgleisig, denn auch mit Subaru entwickelt man aktuell eine Plattform für Elektro-SUV.

Ein Treiber sind auch bei Toyota die CO2-Werte der eigenen Fahrzeugflotte – und die müssen runter. Denn bis 2025 will man 5,5 Millionen elektrifizierte Fahrzeuge verkaufen, davon 4,5 Millionen Hybride oder Plug-in-Hybride. Bleibt eine Million Einheiten, die per Akku oder Brennstoffzelle betrieben werden und dazu braucht es schnell Know-How und den Zugang zu Akkukapazitäten.

Was bedeutet das?

Eigentlich waren die Chinesen die Erzfeinde der japanischen Autoindustrie – und Toyota hat sehr lange schwerpunktmäßig auf Hybride und die Brennstoffzelle gesetzt. Doch die Welt strebt aktuell stark Richtung Batterieelektrik und Plug-In-Hybrid – und hier befindet sich Toyota eher in einem Aufholrennen denn an der Spitze. CATL beliefert auch deutsche Autohersteller und scheint (noch) Kapazitäten zu haben, für BYD lohnt sich der Techniktransfer von Toyota – umgekehrt können die Japaner so ihre Präsenz im chinesischen Markt leichter ausbauen.

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