Toyota ist der weltweit grünste Fahrzeughersteller

Toyota steht im jährlichen „Newsweek Green Ranking“ wieder an der Spitze der Autoindustrie und landet branchenübergreifend auf Platz 16 der 500 grünsten Unternehmen der Welt.

Der Miraj ist erst der Anfang: Bis 2020 will Toyota jährlich 30.000 Brennstoffzellenmodelle fertigen. | Foto: Toyota
Der Miraj ist erst der Anfang: Bis 2020 will Toyota jährlich 30.000 Brennstoffzellenmodelle fertigen. | Foto: Toyota
Gregor Soller

Toyota bemüht sich, ein umweltfreundliches Unternehmen zu sein, und das trägt Früchte. Ein zentraler Baustein sind Nachhaltigkeitsanstrengungen wie die „Toyota Environmental Challenge 2050“. Mit diesem Aktionsplan wollen die Japaner die durchschnittlichen CO2-Flottenemissionen von Neuwagen bis 2050 weltweit um 90 Prozent gegenüber 2010 senken. Dafür sollen ab 2020 jährlich 30.000 Brennstoffzellenmodelle produziert werden und der CO2-Ausstoß der Fertigung soll weiter sinken.  Interessant: Mit ihrer Platzierung landen die Japaner vor Unternehmen wie Apple, Starbucks und Nike. Die Position und Auszeichnung würdigt die fortwährenden Nachhaltigkeitsbemühungen sowie die umweltfreundlichen Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der „grüne“ Indexwert von Toyota sogar nochmals verbessert. Die nächsten Autohersteller unter den Top 100 sind Daimler auf Platz 45, Hyundai auf Platz 68, Audi auf Platz 74, Ford auf Rang 79 und Nissan auf Rang 81. Siemens schafft Rang 4 und Continental Platz 55. Erstaunlich: Bharat Petroleum aus Indien erreicht Rang 77, Nike Rang 71 – der Gewinner ist L´Oreal.

Die alljährlichen „Newsweek Green Rankings“ bewerten die ökologische Performance der größten börsennotierten Unternehmen weltweit anhand von acht Kennzahlen. Das Magazin beurteilt in Zusammenarbeit mit Corporate Knights und HIP Investors jeden Bereich, darunter auch den Energie- und Wasserverbrauch sowie die Abfallmenge. Das komplette Ranking findet sich online auf http://www.newsweek.com/top-500-global-companies-green-rankings-2017-18.

Was bedeutet das?

Umweltfreundlichkeit kann sich auszahlen, wenngleich einige der Unternehmen, die sich hier weit vorn platzieren für vieles bekannt sind, aber nicht unbedingt für explizit „grüne“ Unternehmensführung.  

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