Toyota i-Road rollt erstmals in Deutschland

Das elektrische Mikro-Mobil unterstützt einen Immobilienentwickler und einen Pflegedienst im Alltag. Die Erkenntnisse sollen in die Weiterentwicklung des Konzepts einfließen. 

Eyecatcher: Vor dem Brandenburger Tor zog das Mikro-Mobil jedenfalls schon mal die Blicke auf sich. Jetzt muss das Kleinstelektrofahrzeug sich im robusten Hauptstadtverkehr bewähren. | Foto: Toyota
Eyecatcher: Vor dem Brandenburger Tor zog das Mikro-Mobil jedenfalls schon mal die Blicke auf sich. Jetzt muss das Kleinstelektrofahrzeug sich im robusten Hauptstadtverkehr bewähren. | Foto: Toyota
Johannes Reichel

Das Leichtelektrofahrzeug Toyota i-Road ist erstmals auch auf deutschen Straßen im Einsatz. Mit dem dreirädrige Elektroautos ist künftig in Berlin unterwegs. Die Groth Gruppe, Berliner Projektentwickler, erprobt zwei Fahrzeuge für einen möglichen Einsatz im Zukunftsquartier Neulichterfelde. Neben dem Immobilienunternehmen nutzt auch der Pflegedienst MEDIAVITA den i-Road für Evaluationsfahrten. Die Pflegekräfte betreuen vorwiegend Senioren, kranke und behinderte Menschen in Berlin. Sie erhoffen sich Zeitersparnisse in ihrem Alltag durch den Einsatz den Mikromobils, weil vor allem der Parksuchverkehr einfacher falle.

Das sogenannte „Personal Mobility Vehicle“ (PMV) soll die Vorzüge eines Kleinstwagens mit der Wendigkeit eines Zweirads kombinieren. Das Fahrzeug miss 2,35 Meter in der Länge und 87 Zentimeter in der Breite und bietet zwei Insassen hintereinander Platz. Für Vortrieb sorgen zwei 1,9 kW (2,6 PS) starke Radnaben-Elektromotoren in den Vorderrädern. Sie beziehen ihre Energie aus einer kleinen Lithium-Ionen-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern ermöglicht und binnen drei Stunden an jeder haushaltsüblichen Steckdose aufladbar ist. Bisher kam das PMV ausschließlich in Toyota City und Tokio (Japan) sowie im französischen Grenoble zum Einsatz, wo es von 2014 bis 2017 Bestandteil eines Carsharing-Projekts war. Auch die Erfahrungen der deutschen Unternehmen sollen in die Weiterentwicklung des fahrfertigen Konzeptfahrzeugs einfließen, so der Hersteller.

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