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Toyota-Hybride unterbieten Flottengrenzwerte

Hersteller sieht sich in seiner Strategie bestätigt, auf Hybrid-Antrieb zu setzen, und ist in Sachen Grenzwerte auf Kurs. Neuer Corolla mit zwei Hybridvarianten.

Kurz Richtung Grenzwerte: Toyota hat die KBA-Werte analysiert und einen Flottenwert für die Hybrid-Fahrzeuge von 91 g CO2/km ermittelt. | Foto: Toyota
Kurz Richtung Grenzwerte: Toyota hat die KBA-Werte analysiert und einen Flottenwert für die Hybrid-Fahrzeuge von 91 g CO2/km ermittelt. | Foto: Toyota
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Johannes Reichel

Die im Jahr 2018 in Deutschland verkauften Toyota und Lexus Hybridmodelle haben durchschnittlich 91,1 Gramm CO2 pro Kilometer nach NEFZ-Fahrzyklus emittiert. Das ergab eine Auswertung des Herstellers auf Basis der „Jährlichen Neuzulassungen von Hybridfahrzeugen der Fabrikate Toyota und Lexus im Jahr 2018“ durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Demnach wäre der Hybridflotten-Ausstoß im Jahresvergleich um 0,4 g/km gesunken. Der neue Mittelwert liegt damit unter dem erst ab 2021 europaweit geltenden CO2-Grenzwert von 95 g/km, wie der Hersteller betont. Zudem führt man einen geringen Ausstoß an Stickoxiden für den Antrieb ins Feld.

Im vergangenen Jahr entschieden sich knapp 54 Prozent aller Toyota Kunden für die Kombination aus Benzin- und Elektromotor, eine weitere Steigerung um zehn Prozentpunkte. Den alternativen Antrieb bietet der Hersteller vom Kleinwagen Yaris bis zum Familien-SUV RAV4 an, teils in mehrfacher Ausführung. Für das neue Kompaktmodell Corolla stehen erstmals bei Toyota zwei Hybridantriebe zur Wahl: Neben dem weiterentwickelten 1,8-Liter-Hybridsystem mit 90 kW/122 PS (Verbrauch kombiniert: 3,3 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 76 g/km) gibt es künftig einen Top-Hybrid mit 2,0-Liter-Benziner und 135 kW/180 PS Systemleistung (Verbrauch kombiniert: 3,7 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 85 g/km).

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