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Toyota entwickelt Fuel-Cell-Generator mit Mirai-Technik

Japanischer Hersteller sieht sich auf dem Weg in die Wasserstoffgesellschaft und will für die Technologie breitere Anwendungsfelder erschließen, um die Kosten zu senken. Generator produziert 100 kW Leistung.

Kräftige Kiste: Der Fuel-Cell-Generator produziert Strom mit 100 kW Leistung für das Werk in Honsha. | Foto: Toyota
Kräftige Kiste: Der Fuel-Cell-Generator produziert Strom mit 100 kW Leistung für das Werk in Honsha. | Foto: Toyota
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Johannes Reichel

Der japanische Automobilhersteller Toyota erweitert das Einsatzspektrum der Brennstoffzellentechnik und hat einen stationären Generator entwickelt, der mit Wasserstoff betrieben wird und Komponenten des Brennstoffzellensystems aus dem Toyota Mirai nutzt. Ziel ist es, weitere Anwendungsmöglichkeiten für Wasserstoff zu finden und die CO2-Emissionen in der Fahrzeugproduktion weiter zu senken.

Zu den vom Toyota Mirai übernommenen Systemkomponenten zählen unter anderem Brennstoffzellen-Stack, Steuereinheit und Batterie. Die vielfältige Nutzung der Bauteile soll die Produktionszahlen der Hochleistungs-Generatoren erhöhen und die Kosten reduzieren. Entwickelt wurde das System zusammen mit der Unternehmenstochter Toyota Energy Solutions.

Effektiv: Wasserstoff aus der FC-Produktion für Generatorbetrieb

Im Rahmen der Erprobung produziert der Generator elektrische Energie für das Werk Honsha in Toyota City. Er läuft rund um die Uhr und erzeugt eine Nennleistung von 100 kW. Auf Basis der Testergebnisse will man die Brennstoffzellen-Generatoren in weiteren Werken einsetzen und damit eine effektive Nutzung von Wasserstoff erreichen. Der Wasserstoff, der für den Betrieb der Generatoren erforderlich ist, wird während der Produktion von Brennstoffzellen-Systemkomponenten sowie während Bewertungs- und Testverfahren freigesetzt.

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