Toyota: Deutsche Kinto-Tochter will bald auch Carsharing lancieren

Ab sofort geht Toyotas Mobilitätsmarke in Deutschland mit Full-Service-Leasing sowie mit dem Auto-Abo an den Start. Carsharing und eine Erweiterung für kleine und mittlere Flotten sollen kurzfristig folgen.

Auch Toyota will sich wandeln zum Mobiltiätsdienstleister: Unter der Marke Kinto startet jetzt auch hier das Abo sowie Full-Service-Leasing und bald ein Carsharing. | Foto: Toyota
Auch Toyota will sich wandeln zum Mobiltiätsdienstleister: Unter der Marke Kinto startet jetzt auch hier das Abo sowie Full-Service-Leasing und bald ein Carsharing. | Foto: Toyota
Johannes Reichel

Nach der dem Vernehmen nach erfolgreichen Einführung der Mobilitätsmarke Kinto in den deutschen Markt Anfang 2020, hat Toyota jetzt auch die neu gegründete Kinto Deutschland GmbH gestartet. Durch die Bündelung verschiedener Mobilitätsservices und -produkte unter einem Dach, soll der Wandel hin zu einem Mobilitätsdienstleister vollzogen werden. „Mit dem Roll-out im deutschen Markt werden wir unsere Position in Europa weiter stärken“, glaubt Tom Fux, CEO von Kinto Europe. Seit der Einführung der Marke in Europa hätten die Services kontinuierlich an Bekanntheit und Beliebtheit gewonnen. Daran wolle man auch auf dem deutschen Markt anknüpfen. Von Beginn an bietet die Gesellschaft zwei Produkte an in Form des Full-Service-Leasing One sowie des flexiblen Auto-Abos Flex.

Hohes Wachstum beim Full-Service-Leasing

Beim Full-Service-Leasing erfolgt der Abschluss komfortabel über den nächsten Toyota oder Lexus Händler. Neben dem reinen Fahrzeug werden weitere Services wie Wartung, Verschleiß, Räder und Reifen, Versicherung sowie Tankkarte angeboten. Schon heute weist das Produkt jährliche Neuverträge im fünfstelligen Bereich auf, bilanziert der Hersteller. Mit dem Abo wiederum könnten Kunden ihr neues Auto ohne großen bürokratischen Aufwand schnell und einfach online zum Fixpreis buchen, verspricht man weiter. Dabei verbinde der Service die Vorzüge des Autobesitzes mit der Flexibilität, je nach Geschmack und Bedürfnis aus der breiten Toyota und Lexus Modellpalette auswählen zu können. Die wichtigsten laufenden Kosten sind dabei in der Abo-Rate inkludiert.

„Trotz des sehr guten Starts, wissen wir um die Herausforderungen im deutschen Markt", erklärte Jürgen Brustbauer, Geschäftsführer von Kinto Deutschland.

Zur angepeilten Klientel gehören unter anderem Unternehmen mit kleinen bis mittelgroßen Flotten, auf die man sich fokussieren wolle. Als COO fungiert Bernhard Cziesla, die Rolle als Chief of Corporate Functions übernimmt Rocco Eisebith. Als nächste Produkte hat man mit Share bietet ein breites Spektrum an Carsharing-Diensten für gewerbliche, öffentliche und private Kunden angekündigt, der Start soll kurzfristig erfolgen. Zudem werde man die angebotenen Zusatzservices für den Dienst One erweitern, um die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Flotten besser bedienen zu können. Dazu gehöre eine Erweiterung des Tankkarten- und Versicherungsangebots sowie eine Abwicklung der Kfz-Steuer und des Rundfunkbeitrags.

 

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