Toyota: 30 Mirai-Rückläufer bilden bundesweiten Abo-Pool

Gebrauchte Brennstoffzellen-Limousinen gehen über in einen Aboservice des Autohaus Schober. 415 Euro Leasingrate inklusive Versicherung und Wartung.

Ausschwärmen: Das Mirai-Abo-Modell von Joachim Schober soll bundesweit zur Verfügung stehen. | Foto: Toyota
Ausschwärmen: Das Mirai-Abo-Modell von Joachim Schober soll bundesweit zur Verfügung stehen. | Foto: Toyota
Johannes Reichel

Das Autohaus Schober im bayerischen Velden im Kreis Landshut hat 30 Toyota Mirai übernommen. Bei den Brennstoffzellen-Fahrzeugen handelt es sich weitgehend um Leasing-Rückläufer, die im Rahmen des Second-Life-Zyklus eine neue Verwendung gefunden haben. Kunden sollen sie in einem Abomodell für drei Monate oder länger mieten können. Die Initiative dazu hatte Autohaus-Geschäftsführer Joachim Schober, der zudem gerade den Bau des ersten CO2-freien Toyota Autohauses in Europa vorantreibt. Dort sollen die gebrauchten Mirai nun als Flottenfahrzeuge eingesetzt werden.

„In unserem neuen Autohaus wird die Sonne der einzige Energielieferant sein. Außerdem werden wir dort Wasser elektrolysieren und den gewonnenen Wasserstoff in großen Tanks speichern", kündigt Joachim Schober an.

So könne man darüber hinaus eine hauseigene Wasserstoff-Tankstelle betreiben, die die Flottenfahrzeuge dann direkt vor Ort mit grünem Wasserstoff versorge. Bis es mit dem neuen Autohaus soweit ist, stellt Schober die Fahrzeuge im Rahmen eines Mietmodells für wasserstoffaffine Firmen bundesweit zur Verfügung. Die Kosten für Versicherung und Service seien in der monatlichen Rate von rund 415 Euro netto (bei zwölf Monaten Laufzeit und 12.000 Kilometern) bereits enthalten, wirbt der H2-Pionier. Lediglich die Kosten für den Wasserstoff fielen zusätzlich an.

"Je mehr Brennstoffzellen-Limousinen auf den Straßen unterwegs sind, desto mehr steigt auch das öffentliche Interesse an Wasserstoff als sauberem Energieträger für den Verkehr der Zukunft", glaubt Schober.

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