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Total übernimmt Ladeinfrastruktur-Anbieter G2Mobility

Auch der französische Mineralölkonzern verstärkt sich mit einem Ladetechnikexperten.

Auch Total verstärkt sich in Sachen Ladetechnik. | Foto: Total
Auch Total verstärkt sich in Sachen Ladetechnik. | Foto: Total
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Gregor Soller

Die Mineralölindustrie ist auf Einkaufstour in Sachen Elektromobilität respektive Ladetechnik: Shell übernahm NewMotion und BP kündigte, den britischen Ladespezialisten Chargemaster erwerben zu wollen. Jetzt geht auch Total diesen Schritt mit der Übernahme von G2Mobility. Hinzu kommt eine Kooperation mit dem Kabelhersteller Nexans. So kommt Total in den Besitz von fast 10.000 Ladestationen. Die Zusammenarbeit mit Nexans soll Total Zugang zu und industriellem Know-how bieten, das vor allem für den Ausbau der Infrastruktur wichtig ist, damit man nach Möglichkeit auch selbst größere Ressourcen besitzt, das Ladenetz auch mit Schnellladern auszubauen.  

Mit NewMotion besteht ebenfalls eine Partnerschaft, um Geschäftskunden Zugang zum Netzwerk von rund 50.000 Ladestationen in 25 Ländern Europas zu bieten. Außerdem betreibt Total über seine Tochter Saft auch die Batterieentwicklung voran. Saft wiederum kooperiert mit Siemens, Solvay und Manz in Form einer europäischen Allianz zur Erforschung, Entwicklung und Industrialisierung neuer Akkugenerationen.

Was bedeutet das?

Die Mineralölbranche hat gut gefüllte Kriegskassen und nutzt diese zur Akquise von E-Mobilitätsspezialisten – und betreibt damit selbst den Wandel vom Brennstoff- zum Energieanbieter.

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