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Tokyo Motor Show 2019: Nissan zeigt Mini-Studie IMk Concept

Mit dem IMk Concept soll auch Nissans neue Designsprache gezeigt werden.

Die Studie bietet inhaltlich viele neue Ansätze
Die Studie bietet inhaltlich viele neue Ansätze
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Gregor Soller

Der Stromer soll zeigen, wie sich Nissan sich die Zukunft der Stadtautos respektive „Kei-Cars“ vorstellt, auch wenn der IMk Concept mit 3,43 Metern Länge und 1,51 Meter Breite die maximalen Abmessungen der Kei Cars um je vier Zentimeter in der Länge und Breite überbietet. Die kastenförmige Optik bietet grundsätzlich allerdings nichts Neues: Ähnliche Proportionen weisen alle Kei-Cars schon immer auf. Den Kühlergrill ersetzt eine Platte, statt Außenspiegeln gibt es Kameras und Türgriffe gibt es auch nicht mehr.

Innen gibt es ebenfalls neue Ansätze: Außer Starttaste und „Schalthebel“ gibt es keine Taster oder Schalter.  Stattdessen werden die Bedienelemente durch leuchtende Symbole in der Verkleidung angezeigt. Fahrinformationen werden „freischwebend“ in einem rahmenlosen Screen in der Armaturentafel angezeigt. Gute Idee, die auch bei beleuchteten Rahmen von TV-Geräten schon eingesetzt wird: Die Akzentbeleuchtung im Innenraum folgt dem Farbschema des Bildschirms, immer abhängig vom angezeigten Inhalt.

Und natürlich kann Nissan auch in den IMk Concept einen Avatar setzen, der als Beifahrer mitfährt, Stichwort I2V-Technik („Invisible-to-Visible“). Diese kombiniert sämtliche Informationen von Sensoren außerhalb und innerhalb des Autos mit Daten aus einer Cloud zusammen, um so „vorraussehend“ fahren zu können. Der „Avatar“ hilft dann als „virtueller Beifahrer“. Auch Parken kann die Studie autonom: Das per Smartphone bedienbare Parksystem ProPilot Remote Park mit Park-Service (Valet-Parken) sucht automatisch nach einem Parkplatz – und kehrt dann auf Wunsch wieder zu den Insassen zurück. Und auch das Thema V2G (Vehicle to Grid) spielt Niassan natürlich wieder: Nach dem Einparken kann sich das Fahrzeug nahtlos in ein Hausenergiesystem integrieren und mit Hilfe von Nissan Energy Share (Vehicle-to-Home) die restliche Akkukapazität in den Energiebedarf des Gebäudes einbringen.

Was bedeutet das?

Das IMk Concept bietet viele spannende Ansätze, aber keine komplett neuen Ideen. Man kann deshalb davon ausgehen, dass Nissan damit aber den nächsten konkreten Schritt bei den Kei-Cars ankündigt. Die Technikdetails werden peu-a-peu auch in andere Serienmodelle kommen.

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